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Tour de France: Vingegaard äußert sich nach Sturz-Aus: "Wahnsinnig schade"

Aktualisiert
Jonas Vingegaard kann nicht mehr weiterfahren
Jonas Vingegaard kann nicht mehr weiterfahrenPool/GodingImages / Shutterstock Editorial / Profimedia

Der zweimalige Tour-de-France-Sieger Jonas Vingegaard hat gefasst auf sein plötzliches Aus bei der Frankreich-Rundfahrt reagiert. "Mir geht es überraschend gut", sagte Vingegaard nach seinem folgenschweren Sturz auf der 15. Etappe im dänischen Sender TV 2 Sport. "Natürlich ist es sehr enttäuschend für uns, auf diese Weise auszuscheiden und dass die Tour so endet. Aber so ist der Radsport. Zum Glück ist es nur ein Schlüsselbeinbruch", ergänzte er.

Auf die Frage, wie es zu seinem Unfall habe kommen können, entgegnete Vingegaard: "Wir wollten den Etappensieg holen und sind vielleicht etwas zu schnell in diesen Kreisverkehr gefahren. Dann ist mir einfach das Vorderrad weggerutscht. Es blieb keine Zeit zu reagieren – so läuft es im Radsport manchmal. Ehrlich gesagt ist es einfach wahnsinnig schade für uns."

Der 29-Jährige lag nach 14 Etappen auf Rang zwei hinter dem viermaligen Sieger Tadej Pogacar (Slowenien).

Das die Rennfahrer begleitende Motorrad "mag einen Fehler machen", ergänzte Vingegaard zum Unfallhergang, "aber wir können uns nicht auf die Motorräder verlassen. Wir müssen unser eigenes Urteilsvermögen nutzen. Menschen machen Fehler, das können wir jetzt nicht mehr ändern."

Dopingkontrolle ohne Einfluss

Nicht glücklich war Vingegaard weiterhin über die nächtliche Dopingkontrolle vor der Etappe. Nach eigenen Angaben war er um 2.00 Uhr aus dem Schlaf gerissen worden. Einen Zusammenhang zu seinem späteren Unfall wollte Vingegaard jedoch nicht herstellen.

Tour de France 2026

Am 4. Juli beginnt die Tour de France 2026 im spanischen Barcelona. 3.321,2 Kilometer und 22 Tage später – am 26. Juli – kommen die Fahrer der 18 Teams traditionell in Paris an. Bei Flashscore findest du alle Informationen zur berühmtesten Radrundfahrt der Welt.

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Eine Zieleinfahrt der Tour de France
Eine Zieleinfahrt der Tour de FranceMarco BERTORELLO / AFP / AFP / Profimedia

"Klar ist, dass es sicherlich nicht förderlich war. Ob das tatsächlich die Ursache gewesen ist, darüber möchte ich nicht spekulieren", sagte Vingegaard: "Es kann sein, dass es irgendeinen Einfluss hatte. Ich möchte dem aber nicht die Schuld geben, denn das ist Radsport. Stürze gehören leider dazu."

Der Zeitpunkt der Kontrollen sorgte im Peloton dennoch für einen Aufschrei. Spitzenreiter Tadej Pogacar, der selbst um 5.00 Uhr getestet worden war, sah die Notwendigkeit für Tests, sprach aber zugleich von einem "unmenschlichen" Vorgehen. Vingegaards Teamkollege Matteo Jorgenson reagierte "wütend" und sah einen "völligen Mangel an Respekt gegenüber den Fahrern."