Mexikos Torwart-Legende Ochoa kündigt Karriereende nach sechster WM an

Mexikos Guillermo Ochoa beendet nach der Weltmeisterschaft seine Karriere.
Mexikos Guillermo Ochoa beendet nach der Weltmeisterschaft seine Karriere.Reuters / Eloisa Sanchez

Guillermo Ochoa, eine Ikone des mexikanischen Fußballs, wird laut Informationen des Transfer-Experten Fabrizio Romano unmittelbar nach der kommenden Weltmeisterschaft seine Karriere beenden. Wie Romano auf der Plattform X berichtete, wird der legendäre Keeper – bekannt als "Memo" – bei seinem sechsten WM-Turnier zum mexikanischen Aufgebot gehören.

Ochoa wird direkt nach dem Turnier seine Profikarriere beenden und sowohl seinen Verein als auch die Nationalmannschaft verlassen“, so Romano.

Der 40-jährige Torhüter scheint die Nachricht bereits indirekt bestätigt zu haben, indem er Romanos Beitrag in den sozialen Medien teilte. Für Ochoa markiert die Heim-WM in Mexiko, den USA und Kanada einen historischen Meilenstein: Mit seiner sechsten Teilnahme würde er in den exklusiven Klub von Weltstars wie Lionel Messi und Cristiano Ronaldo aufsteigen.

Eine beeindruckende Laufbahn

Ochoas WM-Reise begann bereits 2006 in Deutschland. Es folgten Einsätze in Südafrika (2010), Brasilien (2014), Russland (2018) und Katar (2022), wo er unter anderem durch einen parierten Elfmeter gegen Robert Lewandowski glänzte. In seiner 22-jährigen Vereinskarriere war er in ganz Europa aktiv – von Frankreich und Spanien über Belgien und Italien bis hin zu Portugal. Aktuell hütet er das Tor von AEL Limassol in der ersten zyprischen Liga.

Gegenüber dem mexikanischen Sender TUDN äußerte sich Ochoa am Montag: "Nach der Weltmeisterschaft könnte Schluss sein. Der Abschied ist sicher nicht leicht, aber ich glaube, ich kann damit gut umgehen."

"Irgendwann kommt der Punkt, an dem dir Kopf und Körper signalisieren, dass du alles gegeben hast und mit reinem Gewissen gehen kannst."

Obwohl Nationaltrainer Javier Aguirre seinen endgültigen Kader erst am 1. Juni bekanntgibt, gilt Ochoas Nominierung als sicher. Offen bleibt jedoch, ob er aufgrund seiner immensen Erfahrung als Nummer eins startet oder ob der jüngere Tala Rangel den Vorzug erhält. Unabhängig von seiner Rolle auf dem Platz wird Ochoa voraussichtlich als einer der Kapitäne fungieren, wenn das Turnier vom 11. Juni bis zum 19. Juli ausgetragen wird.