Heutige Matches
Beendet: St. Pauli vs. Mainz - 1:2
Beendet: Mönchengladbach vs. Dortmund - 1:0
Beendet: Freiburg vs. Wolfsburg - 1:1
Bundesliga-Tracker LIVE
SONNTAG, 3. MAI
21:37 Uhr - Keine Sieger im Abstiegskampf: Nach dem Unentschieden Heidenheims in München kommt auch Wolfsburg nicht über ein 1:1 hinaus. Da St. Pauli zuvor aber bereits verloren hatte, sind die Wölfe jetzt auf dem Relegationsplatz und haben die bessere Ausgangslage für das direkte Duell am 34. Spieltag. Klar ist jetzt auch: Köln und Bremen können nicht mehr direkt absteigen, alle Teams davor sind sicher auch in der kommenden Saison Bundesligist.
Im Kampf um Europa war am Sonntag wenig Bewegung drin. Dortmund verlor in Mönchengladbach und verpasste die vorzeitige Vizemeisterschaft. Dahinter sprang Leverkusen am Samstag auf Platz 4 vor, weil Stuttgart und Hoffenheim spät 3:3 spielten. Freiburg ist nach dem Unentschieden gegen Wolfsburg neuer Siebter und darf Stand jetzt für die Conference League planen.

21:27 Uhr - SPIELENDE - Ohne Sieger trennen sich der SC Freiburg und VfL Wolfsburg mit 1:1. Koulierakis (55.) belohnte eine starke Anfangsphase der zweiten Hälfte, Lienhart (75.) sorgte für den gerechten Ausgleich. Zum Spielbericht
21:04 Uhr - TOOOR FÜR FREIBURG - Wieder ein Kopfball, doch dieses Mal auf der anderen Seite! Im Nachgang an eine Ecke verlängert Lienhart eine Hereingabe von Manzambi ins lange Eck. Mit Hilfe des Innenpfostens schlägt die Kugel im Netz ein.
20:44 Uhr - TOOOR FÜR WOLFSBURG - Wolfsburg kommt hervorragend aus der Pause und drückt den Sportclub an und in den eigenen Strafraum. Eine Ecke von Eriksen landet am zweiten Pfosten, wo Koulierakis unhaltbar gegen den Lauf von Atubolu einnickt.
20:34 Uhr - BEGINN 2. HALBZEIT - Weiter geht's! Beide Teams haben aktuell ihr Minimalziel erreicht: Freiburg ist auf Platz 7 gesprungen, Wolfsburg auf Position 16. Ein Sieg wäre selbstverständlich noch besser, doch wenn man offensiver wird, wachsen defensive Anfälligkeiten.
20:18 Uhr - HALBZEIT - Wirklich große Chancen haben die Zuschauer in Freiburg noch nicht zu sehen bekommen, entsprechend geht es mit 0:0 in die Pause. Das Highlight der Partie war dann aber ein Distanzschuss von Eriksen, der am Pfosten abprallte.
19:33 Uhr - SPIELENDE - Borussia Mönchengladbach feiert den Klassenerhalt und macht diesen mit einem verdienten 1:0 (0:0) gegen Borussia Dortmund klar. Aus insgesamt 2,17 xG und fünf Großchancen konnte man lange keinen Profit schlagen, ehe Tabakovic (88.) seinen Gegenspielern enteilte und Kobel doch noch überwand. Zum Spielbericht
19:30 Uhr - ANPFIFF - Derweil beginnt bereits das letzte Spiel des Tages. Wolfsburg will in Freiburg die Niederlage von St. Pauli nutzen und den Relegationsplatz erobern. Freiburg will Platz 7 sichern.
19:28 Uhr - TOOOR FÜR GLADBACH - Gladbach erobert auf Höhe der Mitellinie den Ball und spielt sofort vertikal. Tabakovic startet in die Tiefe und setzt sich im Eins gegen Eins mit Kobel durch. Im Anschluss geht die Fahne hoch – Abseits. Der VAR korigiert diese Millimeterentscheidung.
18:43 Uhr - BEGINN 2. HALBZEIT - Ohne Wechsel geht es in die zweite Hälfte.
18:35 Uhr - AUFSTELLUNGEN FREIBURG vs. WOLFSBURG - Der SC Freiburg rotiert vor dem Rückspiel im Europa-League-Halbfinale auf drei Positionen. Ogbus, Günter und Höler starten für Lienhart, Makengo und Matanovic. Auch die Wölfe wechseln zweimal. Daghim und Kumbedi ersetzen Amoura und Zehnter.

18:27 Uhr - HALBZEIT - Die Gladbacher zeigen bislang eine ausgezeichnete Leistung und stellen Borussia Dortmund mit einem klaren Matchplan vor massive Probleme. Immer wieder schafft es die Fohlenelf, die Tempo-Vorteile auf dem Flügel zu nutzen und gefährliche Chancen zu kreieren. Der BVB konnte nur in der Anfangsphase mit gefälligem Kombinationsspiel mithalten, danach wirkte das Gefüge bei den Schwarz-Gelben zu statisch, um die gegnerische Abwehrkette auseinander zu ziehen. Nicht zuletzt dank Torhüter Gregor Kobel steht es zur Pause aber noch 0:0.
18:05 Uhr - ABSEITS - Borussia Mönchengladbach zeigt bislang ein ausgezeichnetes Heimspiel und überzeugt in eigenem Ballgewinn mit großer Klarheit und viel Offensivdrang. Nach einem indirekt getretenen Freistoß versenkt Nico Elvedi die Kugel in der 25. Minute sogar im gegnerischen Netz – doch der Schweizer stand recht deutlich im Abseits. Dortmund muss jedenfalls einen Zahn zulegen.
17:40 Uhr - ANPFIFF - Weiter geht's! In Mönchengladbach verzögerte sich der Anstoß, da die Verkehrssituation im Umfeld des Stadions zu Verzögerungen bei der Anreise von Teams und Fans führte. Folglich entschied man sich für 10 Minuten, die das Spiel nach hinten geschoben wurde.
Sportlich treffen hier heute zwei Welten aufeinander. Dortmund kann mit einem Sieg die Vizemeisterschaft klarmachen – auch ein Punkt dürfte bei 13 Toren Vorsprung rein logisch schon reichen. Die Fohlen wollen auf der anderen Seite den Klassenerhalt sichern. Dafür brauchen sie heute einen Sieg – oder ein Unentschieden, sollte Wolfsburg später nicht in Freiburg punkten.
17:27 Uhr - SPIELENDE - St. Pauli fängt zu spät an, Fußball zu spielen und kann so nur verkürzen. Ab der 70. Minute fanden die Gastgeber zu ihren Abschlüssen, doch der Ceesay-Treffer (87.) startete die Aufholjagd erst zu spät. Auf der anderen Seite kann man aber auch froh sein, dass es die Mainzer beim 2:1 (2:0) beließen. Zum Spielbericht
17:19 Uhr - TOOOR FÜR ST. PAULI - Über rechts kombiniert sich St. Pauli mal durch. Kaars findet mit seinem Steckpass Ceesay, der den Ball irgendwie an Batz vorbeibekommt. Der Schlussmann kann den Ball bremsen, aber nicht stoppen, sodass dieser ins Tor rollt.
16:36 Uhr - BEGINN 2. HALBZEIT - Doppelwechsel bei den Gastgebern: Dzwigala und Metcalfe ersetzen Ritzka und Sinani.
16:31 Uhr - AUFSTELLUNGEN M'GLADBACH vs. DORTMUND - Borussia Mönchengladbach ersetzt den rotgesperrten Castrop mit dem jungen Mohya. Auch Dortmund tauscht nur einmal und setzt auf Reggiani anstelle des angeschlagenen Bensebainis.

16:19 Uhr - HALBZEIT - Mit einem Pfeifkonzert und 0:2-Rückstand müssen die St.-Pauli-Spieler in die Kabine. Die frühen Gesänge wurden schnell durch Tietz (6.) verstummt. Im Anschluss schafften es die Kiezkicker zwar immer mal wieder vors Tor, brachten aber keinen Ball aufs Tor. Mwene (40.) brachte die Mainzer dann vor der Pause auf die Siegesstraße.
16:10 Uhr - TOOOR FÜR MAINZ - Einen langen Ball von Batz kann Tietz problemlos mit dem Fuß annehmen. Der Stürmer legt rechts raus auf den anstürmenden Widmer, den es bis in den Strafraum treibt. Kurz vor der Grundlinie hat er dann das Auge für den nachrückenden Mwene, der aus sechs Metern einschieben kann.
15:36 Uhr - TOOOR FÜR MAINZ - Im Spielaufbau sind die Gastgeber zu unvorsichtig, sodass Sano den Ball gegen Smith erobern kann. Das Spielgerät landet bei Becker, der sofort auf den vogelfreien Tietz spielt. Dessen Abschluss von der Strafraumkante schlägt wuchtig unten rechts ein. Dem bisher extrem lauten Millerntor-Stadion verschlägt es die Sprache.
15:30 Uhr - ANPFIFF - Los geht's! St. Pauli braucht wohl einen Sieg, um noch realistische Chancen auf den direkten Klassenerhalt zu haben. Aber auch den Relegationsplatz will man gegen Wolfsburg und Heidenheim verteidigen. Mainz kann mit einem Unentschieden den rechnerischen Klassenerhalt klarmachen.
14:30 Uhr - AUFSTELLUNGEN ST. PAULI vs. MAINZ - Der FC St. Pauli geht mit zwei Wechseln in die Partie. Für Rasmussen und Saliakas beginnen Smith und Ritzka. Die Mainzer Gäste verzichten vorerst auf Kohr und setzen auf Potulski.

12:53 Uhr - ÜBERSICHT - Der heutige Bundesliga-Sonntag steht ganz im Zeichen des Abstiegskampfes. Der FC St. Pauli steckt in einer Formkrise und wartet seit sieben Ligapsielen auf einen Sieg. Bei aktuell sechs Punkten Rückstand auf das rettende Ufer ist klar: Die Hamburger müssen diese Serie möglichst schnell beenden. Ansonsten ist die Chance auf den direkten Klassenerhalt wohl endgültig futsch.

Trainer Alexander Blessin betonte, dass auch nach der schmerzhaften Niederlage in Heidenheim (0:2) noch Hoffnung besteht: "Wichtig ist, dass wir kämpfen. Wir müssen so ehrlich sein, dass wir in Heidenheim etwas unsicher waren und das haben vermissen lassen." Deshalb könne er auch den wachsenen Unmut in der Fanszene "verstehen". Ein einfacher Gegner ist der 1. FSV Mainz 05 jedenfalls nicht.

Ebenfalls noch zittern muss Borussia Mönchengladbach. Die Fohlenelf bekommt es heute mit Namensvetter Borussia Dortmund zu tun. Zwar hat der BVB den zweiten Tabellenplatz und damit eine ordentliche Saison längst abgesichert, dennoch ist es Coach Niko Kovac gelungen, die Betriebstemperatur hoch zu halten – zuletzt zeigte seine Mannschaft mit einem 4:0-Heimsieg gegen Freiburg ihr ganzes Können.

Wenngleich es unwahrscheinlich ist, dass die Gladbacher tatsächlich noch in die Abstiegszone abrutschen – unmöglich ist es aber nicht. Für Trainer Eugen Polanski geht es zudem um seine persönliche Zukunft. Mit einem Punkteschnitt von 1,05 weist er noch schlechtere Werte als sein entlassener Vorgänger Gerardo Seoane auf. Trotz breiter Unterstützung im eigenen Fanlager muss er allmählich mit Ergebnissen für sich Werbung machen.

Der SC Freiburg hat die letzten drei Pflichtspiele allesamt verloren und hat am Donnerstag im Europa-League-Halbfinale bei Sporting Braga eine späte 1:2-Niederlage kassiert – trotz einer couragierten Leistung. Auch in der Bundesliga geht es für die Breisgauer noch um enorm viel: Weil Eintracht Frankfurt am gestrigen Samstag gepatzt und gegen den HSV verloren hat (1:2), könnte das Team von Trainer Julian Schuster nach dem laufenden Spieltag auf Tabellenplatz sieben springen.

Noch größeren Druck verspürt der VfL Wolfsburg. Die Niedersachsen sind trotz massiver Investitionen am Transfermarkt in eine Teufelsspirale geschlittert. Selbst dem erfahrenen Dieter Hecking ist es nicht auf Anhieb gelungen, die verunsicherte Mannschaft zu stabilisieren. In den letzten beiden Begegnungen sammelte der VfL aber immerhin vier Punkte – zumindest die Rote Laterne wurde dadurch wieder abgegeben. Um zumindest auf den Relegationsplatz zu gelangen, sind dringend weitere Erfolgserlebnisse notwendig.

SAMSTAG, 2. MAI
20:56 Uhr - Großer Gewinner des Spieltags ist Bayer Leverkusen nach ihrem 4:1-Sieg im Topspiel gegen RB Leipzig. Die Werkself sprang vorbei am VfB Stuttgart und der TSG Hoffenheim, die nach ihrem 3:3 punktgleich auf den Plätzen 5 und 6 rangieren.
Im Tabellenkeller verpasste der 1. FC Heidenheim die Sensation gegen Bayern München, ist dank des 3:3 aber auch nach diesem Spieltag noch nicht sicher abgestiegen. Der Hamburger SV sprang mit einem 2:1 bei Eintracht Frankfurt auf Platz 10 vor, Union Berlin und der 1. FC Köln trennten sich 2:2-Unentschieden. Werder Bremen ist nach der 1:3-Niederlage gegen den FC Augsburg auf Rang 15 abgerutscht.
20:43 Uhr - Patrik Schick ist nach dem Spiel "sehr glücklich, dass ich unserem Team mit drei Toren in Richtung Champions League schießen konnte". Am Sky-Mikrofon hatte der Tscheche dabei Lob für Mitspieler Ibrahin Maza übrig. Dieser habe "unfassbares Potenzial – er kann einfach alles."
20:23 Uhr - SPIELENDE - Dank Torjäger Patrik Schick (25., 76., 89.) und Nathan Tella (45.) gewinnt Bayer Leverkusen mit 4:1 (2:0) gegen RB Leipzig. Christoph Baumgartner (80.) gelang nur Ergebniskosmetik.

20:19 Uhr - TOOOR FÜR LEVERKUSEN - Grimaldo steckt perfekt auf Schick durch. Einmal mehr steht der Tscheche frei vor Vandevoordt und schiebt ein. Zuerst geht die Fahne hoch, doch nach Ansicht der Videobilder wird diese enge, aber falsche Entscheidung korigiert.
20:09 Uhr - TOOOR FÜR LEIPZIG - Wird es doch nochmal spannend? Gruda flankt von rechts in die Mitte, wo Baumgartner entscheidener zum Kopfball geht als Arthur. Der Kopfball des Österreichers schlägt rechts im Netz ein.
20:05 Uhr - TOOOR FÜR LEVERKUSEN - Einer der Spieler des Spiels sorgt für die Entscheidung. Nach zahlreichen Angriffen ist Schick einmal mehr auf und davon und behält gegen Vandevoordt dieses Mal die Nerven. Noch vor zwei Minuten schob der Tscheche die Kugel am Tor vorbei.
19:34 Uhr - BEGINN 2. HALBZEIT - Ein Doppelwechsel bei den Gästen: Lukeba und Gruda ersetzen Bitshiabu und Nusa. Bei der Werkself gibt es keinen Grund für Veränderungen.
19:18 Uhr - HALBZEIT - Eine unfassbar dominante Hälfte von Leverkusen. Die Werkself führt dank der Treffer von Schick (25.) und Tella (45.) mit 2:0. Dass Leverkusen bei ganzen sechs Großchancen nur zwei Treffer hat, ist noch glücklich für RB Leipzig. Die Gäste kommen zwar auch zu ihren Chancen, jedoch nicht in Qualität und Quantität der Gastgeber.
19:16 Uhr - TOOOR FÜR LEVERKUSEN - Im Nachgang an eine Ecke bekommt Garcia in der Mitte der Leipziger Hälfte keinen Druck. Seine Flanke auf den zweiten Pfosten landet bei Tella, der ungedeckt zum Abschluss kommt und Vandevoordt aus kürzester Distanz keine Chance lässt.
18:56 Uhr - TOOOR FÜR LEVERKUSEN - Bayer 04 belohnt sich für eine intensive Sturm-und-Drang-Phase! In den vergangenen Minuten hat die Werkself stetig den Druck erhöht, nun wird man durch das Führungstor belohnt. Patrik Schick ist nach Zuspiel von Nathan Tella zur Stelle, der Tscheche erzielt sein 14. Saisontor inder Bundesliga!
18:30 Uhr - ANPFIFF - Schiedsrichter Tobias Welz, der seine Karriere im Sommer beenden wird und zuletzt im Halbfinale des DFB-Pokals für einen Eklat gesorgt hat, gibt das Spielgerät frei. Es herrscht große Anspannung in der BayArena, immerhin hat Leverkusen die große Chance, mit einem Heimsieg wichtige Punkte im Kampf um die Königsklasse gut zu machen.
18:00 Uhr - Nach seinem im Dezember 2024 erlittenen Achillessehnenriss kam Benjamin Henrichs zuletzt zumindest wieder auf einige Kurzeinsätze. Von seinem Startelf-Comeback ist der 19-fache DFB-Spieler aber noch verhältnismäßig weit entfernt, weshalb er die Zeit vor dem Anpfiff nutzen kann, um Begrüßungen auszuteilen. Bei seinem Ausbildungsverein Bayer Leverkusen sieht der Außenverteidiger von RB Leipzig natürlich jede Menge bekannte Gesichter.
17:45 Uhr - AUFSTELLUNGEN - Einmal kräftig durchgeatmet – und schon widmen wir uns der nächsten Partie. Dass die Partie zwischen der TSG Hoffenheim und dem VfB Stuttgart mit einem 3:3-Unentschieden endete verleiht auch dem Top-Spiel zwischen Bayer Leverkusen und RB Leipzig zusätzliche Brisanz. Gewinnt die Werkself das Spiel hätten dann nämlich drei Mannschaften exakt 58 Punkte gesammelt.

Doch das ist vorerst reine Spekulation. Fakt ist: Kasper Hjulmand nimmt im Vergleich zum 2:1-Erfolg in Köln keinen einzigen Startelfwechsel vor. Auch der erst 18-jährige Montrell Culbreath hat es wieder in die Startelf geschafft. Da kündigt sich allmählich eine große Karriere an.

Auch bei RB Leipzig gibt es nach fünf Siegen in Serie wenig Grund für Veränderungen. Lediglich Nicolas Seiwald kehrt nach kurzer Verletzungspause zurück in die Startelf. Assan Ouedraogo nimmt stattdessen wieder auf der Ersatzbank Platz. Auch David Raum spielt nicht von Beginn weg, weshalb Xaver Schlager bei einem seiner letzten Auftritte für die Roten Bullen die Kapitänsbinde tragen darf.

17:29 Uhr - SCHLUSSPFIFF - Was für eine wilde Konferenz! Das größte Gesprächsthema ist natürlich das nächste Super-Comeback vom FC Bayern Mücnhen. Obwohl Vincent Kompany zur Halbzeitpause seine Starspieler eingewechselt hat, blieb der 1. FC Heidenheim auch nach dem 2:2-Ausgleich lange Zeit unfassbar giftig. Budu Zivzivadze erzielte mit einem Traumtor in der 76. Minute das 3:2. Doch in der zehnten(!) Minute der Nachspielzeit drückte Michael Olise den Ball zum 3:3-Endstand über die Linie. ZU DEN SPIELBERICHTEN

Auch der Champions-League-Kracher zwischen Hoffenheim und Stuttgart hat gehalten, was er versprochen hat. Lange sah alles nach einem Heimsieg der TSG aus. Doch der VfB ließ einfach nicht locker und spielte auch dann noch munter Offensivfußball, nachdem Atakan Karazor wegen einem brutalen Foul an Fisnik Asllani völlig zurecht mit Rot vom Platz geschickt worden war (69. Minute). Tiago Tomas sorgte spät in der Nachspielzeit für den 3:3-Ausgleich.

Der Hamburger SV hat die Krise bei Eintracht Frankfurt verschärft und sich wohl mit einem 2:1-Sieg zum Klassenerhalt geschossen. Leichtes Aufatmen herrscht auch bei Union Berlin. Die Eisernen bejubeln ihren ersten Punktgewinn unter Interimstrainerin Marie-Louise Eta, erkämpfen sich im Heimspiel gegen den 1. FC Köln ein spätes 2:2-Unentschieden. Krisenstimmung herrscht unterdessen beim abstiegsgefährdeten Werder Bremen nach einer 1:3-Pleite gegen den FC Augsburg.

16:33 Uhr - BEGINN ZWEITE HALBZEIT - Die Bayern reagieren auf den Rückstand und bringen mit Harry Kane, Luis Diaz, Michael Olise und Joshua Kimmich gleich vier absolute Leistungsträger. Das Spielfeld verlassen müssen Ndiaye, Pavlovic, Stanisic und Musiala.
16:19 Uhr - HALBZEIT - Beim FC Bayern entwickelt sich ein Muster. Wie schon in der Vorwoche gegen Mainz zeigt der Rekordmeister im ersten Durchgang ein schwaches Spiel. Der 1. FC Heidenheim darf nach Toren von Budu Zivzivadze (22. Minute), der schon zum vierten Mal in Folge trifft, und Eren Dinkci (31.) über eine 2:1-Führung freuen und auf einen immens wichtigen Punktgewinn im Abstiegskampf hoffen – aber natürlich ist das Schlusslicht vor den Comeback-Qualitäten der Bayern gewarnt. Zumal Leon Goretzka mit einem schönen Freistoß kurz vor der Pause (44.) das Anschlusstor für die Gastgeber erzielt hat.

Viel Spannung erleben auch die Fans im Kraichgau. Die TSG Hoffenheim liegt im Champions-League-Duell mit dem VfB Stuttgart in Führung. Andrej Kramaric (7.) und Bazoumana Toure (23.) waren für die Hausherren erfolgreich. Chris Führich erzielte in Minute 20 den zwischenzeitlichen Ausgleich für die Schwaben.

Noch keine Tore sind in Frankfurt gefallen. Bei der SGE ist die Stimmung bekanntlich enorm angespannt, die Kritik an Trainer Albert Riera wächst. Die beste Chance im Spiel hatte der HSV, ein Fernschuss von Fabio Vieira landete aber nur an der Querlatte.

Union Berlin droht im Heimspiel gegen den 1. FC Köln die dritte Niederlage in Folge, weil Marius Bülter in der 33. Minute das sehenswerte Führungstor für die Gäste aus der Domstadt erzielt hat.

Werder Bremen wollte sich mit einem Sieg vor eigenem Publikum gegen den FC Augsburg eigentlich aller Abstiegssorgen entledigen. Doch Doppelpacker Anton Kade (24./45.+3) hatte etwas dagegen.

15:30 Uhr - ANPFIFF - Die Bälle rollen, die Samstags-Konferenz hat begonnen! Besonders große Spannung verspricht das Spiel zwischen der TSG Hoffenheim und dem VfB Stuttgart, hier geht es um nicht weniger als den Sprung in die Champions League. Das Spiel in Sinsheim ist für die Kraichgauer fast ein Auswärtsspiel, tausende Fans im Stadion tragen das Trikot mit dem Brustring. Durch die Bekanntgabe der Verlängerung mit Vereinsidol Andrej Kramaric kurz vor Anpfiff hat das Überraschungsteam aber einen positiven Push bekommen. Los geht's – viel Spaß!

15:14 Uhr - STATEMENT RIERA - "Ich habe meine Verantwortung als Cheftrainer dieser Mannschaft. Über den Rest möchte ich nicht reden", so Albert Riera nachdem er am DAZN-Mikrofon auf seine markanten Sprüche angesprochen wurde. Er sei in Frankfurt, um seine "Spieler zu schützen und den Fans unterhaltsamen Fußball zu liefern. Ich möchte nicht mehr oder weniger respektiert als andere Coaches in der Bundesliga werden. Gebt mir Zeit! Gebt mir eine Vorbereitungsphase, ein Transferfenster. Wenn ich dann nicht gut genug bin, da müsst ihr mir vertrauen, das müsst ihr mir dann nicht erzählen." Sollte das der Fall sein, werde er der Erste sein, der Konsequenzen zieht.

15:10 Uhr - STATEMENT VUSKOVIC - Luka Vuskovic ist noch immer nicht fit genug für die Startelf. Laut HSV-Trainer Merlin Polzin ist der Abwehrspieler für den HSV "natürlich ein Unterschiedsspieler, weil er eine tolle Qualität hat, die jeder Mannschaft in der Bundesliga hilft. Als Aufsteiger ist es auch nicht verwunderlich, dass sich das Spiel verändert, wenn mehrere Stützen wegfallen – damit meine ich nicht nur Luka." Ob der 19-jährige Kroate eingewechselt wird, ließ er offen: "Jetzt warten wir mal den Spielverlauf ab. Aber wenn er nicht einsatzfähig wäre, wäre er nicht im Kader."

15:04 Uhr - STATEMENT HOENESS - "Heute ist wieder ein Top-Spiel gegen eine absolute Top-Mannschaft", sagte Sebastian Hoeneß im DAZN-Interview. Er erwartet, dass "beide Mannschaften früh draufgehen. Da bist du zu Fehlern gezwungen. Es geht um Dinge, wie eine gute Struktur am Ball zu haben, gutes Gegenpressing und ein starkes Mindset." Die Fans dürfen sich laut dem VfB-Coach auf ein intensives Spiel freuen: "Es wird Hoch und Runter gehen. Davon ist auszugehen."

14:44 Uhr - AUFSTELLUNGEN - Die Bayern rotieren im Vergleich zum Hinspiel gegen PSG auf sieben Positionen. Jonas Urbig, Leon Goretzka, Nicolas Jackson, Konrad Laimer, Kim Min-Jae, Hiroki Ito und Bara Diedhiou Ndaye sind neu in der Startelf. Letztgenannter durfte in der Vorwoche beim Comeback-Sieg gegen Mainz (4:3) sein Startelf-Debüt in der Bundesliga feiern. Olise und Kane sind beim Rekordmeister zunächst ebenso auf der Ersatzbank wie die Kapitäne Joshua Kimmich und Manuel Neuer. Der 1. FC Heidenheim bringt nach dem 2:0-Sieg gegen St. Pauli nur einen neuen Spieler: Bayern-Leihgabe Arijon Ibrahimvoic spielt von Beginn weg.

Nur eine Veränderung an seiner Anfangsformation nimmt Christian Ilzer vor. Bernardo spielt anstelle von Robin Hranac, was darauf hindeutet, dass die TSG Hoffenheim heute auch mit einer Viererkette spielen könnte. Auf dem Papier bleibt es aber vorerst beim 3-4-2-1. Viel Rotation gibt es unterdessen beim VfB Stuttgart. Mit Ramon Hendriks, Jeff Chabot, Josha Vagnoman, Atakan Karazor und Chris Führich haben es gleich fünf frische Kräfte in die Startelf geschafft.

Jonathan Burkardt darf sich bei Eintracht Frankfurt wieder von Anfang an beweisen. Auch Ansgar Knauff ist bei den Hessen neu in der Startelf. Beim HSV ist lediglich Albert Sambi Lokonga neu im Aufgebot.

Bei Union Berlin darf im Kasten Carl Klaus erneut den verletzten Rönnow ersetzen. Neu in der Startelf sind außerdem Josip Juranovic, Stanley N'Soki, Aljoscha Kemlein und Ilyas Ansah. Beim 1. FC Köln sind Luca Waldschmidt und Tom Krauß neu in der Anfangsformation.

Werder Bremens Cheftrainer Daniel Thioune setzt auf exakt dieselbe Startelf wie beim Unentschieden in Stuttgart (1:1). "Ich fand es war ein guter, mutiger, stabiler Auftritt", begründete er seine Entscheidung im DAZN-Gespräch. Beim FC Augsburg feiert Chrislain Matsima nach langer Verletzungspause sein Comeback in der ersten Elf. Ansonsten verzichten die Fuggerstädter auf Veränderungen.

09:22 Uhr - ÜBERSICHT - Guten Morgen, liebe Bundesliga-Freunde! Nach dem am gestrigen Feiertag kein Spiel stattgefunden, erwartet uns am heutigen Samstag ein dichtes Programm. Im Fokus steht dabei der enge Kampf um die Qualifikation zur UEFA Champions League.

Um 18:30 Uhr wird das Spitzenspiel zwischen Bayer Leverkusen und RB Leipzig beginnen. Die Werkself hatte in den letzten Wochen mit Formschwankungen zu kämpfen und darf sich im Saisonfinish keine Ausrutscher mehr erlauben. Das sieht auch Trainer Kasper Hjulmand so, der Däne hat den Druck auf seine Mannschaft erhöht und betont, dass für der Vizemeister an den letzten drei Spieltagen nur noch Siege zählen.

Leipzig wiederum könnte mit einem Auswärtssieg den Sprung in die Königsklasse nahezu sicher fixieren. Die Sachsen spielen "sehr guten Fußball", wie auch Hjulmand betonte – was sieben Siege aus den letzten acht Spielen bezugen. In Top-Form befindet sich vor allem Yan Diomande, der 19-jährige Ivorer hat in den letzten drei Partien immer zumindest einen Scorerpunkt gesammelt.

Auch im Spiel zwischen der TSG Hoffenheim und dem VfB Stuttgart steht das Rennen um die Champions-League-Plätze im Fokus. Beide Vereine stehen zurzeit bei 57 Zählern, wobei die Schwaben aufgrund der besseren Tordifferenz leicht die Nase vorn haben. Die Sinsheimer hatten im Frühjahr mit einem Leistungseinbruch zu kämpfen, haben sich davon aber mittlerweile erholt. Zuletzt feierte man wichtige Siege gegen Dortmund und den HSV (jeweils 2:1).

Der VfB hat durch den Einzug ins Pokalfinale die Qualifkation fürs internationale Geschäft sein offizielles Saisonziel zwar schon erreicht, möchte aber natürlich das Maximum erreichen. "Wir können aus einer gewissen Leichtigkeit agieren", sagte Trainer Sebastian Hoeneß, "und trotzdem sind wir maximal motiviert und ambitioniert und daran interessiert, das Spiel zu gewinnen." Der Coach hat bei sich und seiner Mannschaft eine "positive Anspannung" ausgemacht: "Das ist ein gutes Gefühl."

Ein Duell der Gegensätze findet heute in der Allianz Arena statt, wenn Bayern München den 1. FC Heidenheim empfängt. Es ist davon auszugehen, dass der Rekordmeister vor dem wichtigen Halbfinal-Rückspiel gegen PSG wieder einige Stammkräfte schonen wird. Das erhöht wiederum beim Schlusslicht die Hoffnung, doch noch den Sprung auf den Relegationsplatz zu schaffen.

"Unterschätzen werden sie uns nicht", stellte aber FCH-Coach Frank Schmidt fest. Seine Mannschaft sei natürlich aber der krasse "Außenseiter". Es gehe aber darum, Es gelte, sich "zu wehren. Mit allem, was wir haben."

Der Abstiegskampf steht auch im Fokus, wenn Union Berlin auf den 1. FC Köln trifft. Interimstrainerin Marie-Louise Eta hat ihre ersten beiden Spiele an der Seitenlinie der Eisernen verloren, weswegen man immer noch auf den ersehnten letzten Schritt Richtung Klassenerhalt wartet. Quasi in derselben Situation befinden sich auch die Kölner, nachdem sie zuletzt das Rhein-Derby gegen Leverkusen knapp mit 1:2 verloren haben.

Den Ligaverbleib sicher hat hingegen der FC Augsburg. Nach einem katastrophalen Saisonstart unter Sandro Wagner ist es Manuel Baum gelungen, die Fuggerstädter mithilfe einer klaren Spielidee wieder in sichere Gefilde zu führen. Dorthin möchte auch Werder Bremen finden. Allmählich finden die Hanseaten die erhoffte Stabilität, was vor allem Jens Stage zu verdanken ist. Der Mittelfeldspieler hat in dieser Saison schon zehnmal getroffen. Im Derby gegen den HSV (3:1) hat der Däne einen Doppelpack erzielt, in Stuttgart (1:1) sorgte er ebenfalls für einen Bremer Punktgewinn.

SGE-Trainer Albert Riera hat vor dem Heimspiel gegen den HSV mit einer Schelte gegen die Berichterstattung im Umfeld von Eintracht Frankfurt aufhorchen lassen. Der Spanier bezeichnete Berichte, er habe eine Differenz mit Stürmer Jonathan Burkardt mehrfach als "totalen Bullshit". Die Bild-Zeitung hatte jüngst über einen angeblichen Konflikt zwischen Riera und Burkardt berichtet, es soll dabei unter anderem um schlechte Fitnesswerte des Angreifers gegangen sein. "Was soll ich erklären? Ihr schreibt sowieso, was ihr wollt", so Riera.
Bundesliga 32. Spieltag: Aufstellungen, Verletzungen und Sperren in der Übersicht
Der 32. Bundesliga-Spieltag in der Übersicht
Samstag, 15:30 Uhr – live bei Sky und DAZN
FC Bayern vs. 1. FC Heidenheim
TSG Hoffenheim vs. VfB Stuttgart
Eintracht Frankfurt vs. Hamburger SV
Samstag, 18:30 Uhr - live bei Sky
Bayer Leverkusen vs. RB Leipzig
Sonntag, 15:30 Uhr - live bei DAZN
Sonntag, 17:30 Uhr - live bei DAZN
Borussia Mönchengladbach vs. Borussia Dortmund
Sonntag, 19:30 Uhr - live bei DAZN
