"Wir haben das Privileg, die Relegation spielen zu dürfen und da müssen wir jetzt den ganzen Fokus drauflegen", so Hecking. Mit dem möglichen Gegner wollte sich der Coach nicht befassen.
"Das hat auch uns viel Kraft gekostet, den 16. Platz zu sichern. Ich habe mir noch gar keine Gedanken über einen möglichen Gegner gemacht", sagte Hecking und fügte an: "Ich weiß schon, welche Frage gleich kommt: Nein, ich will nicht nach Hannover, aber vielleicht kommt es so."

In Liga zwei spielen am Sonntag (15:30 Uhr) die SV Elversberg, der Tabellendritte Hannover 96 und der SC Paderborn den zweiten direkten Aufsteiger sowie den Relegationsgegner vom VfL Wolfsburg aus.
"Das werten keine leichten Spiele"
Hecking hat sowohl als Spieler als auch als Trainer eine Vergangenheit in Hannover. "Das werden keine leichten Spiele. Wir müssen zweimal brutalst fokussiert sein in unserer Spielanlage – und wenn uns das gelingt, haben wir vielleicht die Chance, die Liga zu halten", sagte Hecking.
Der Coach hat in Wolfsburg in den vergangenen Wochen die Ruhe zurückgebracht, und er erhielt dafür auch am Millerntor ein Lob. "Es ist einfach die Art, die er ausstrahlt, das Charisma, die Aura, wie man heute sagt", sagte Torschütze Dzenan Pejcinovic. "Er nimmt einfach ein bisschen den Druck weg."

Die Relegationsspiele finden am Donnerstag und am Pfingstmontag statt. Die Wolfsburger müssen zunächst zu Hause ran, die Entscheidung fällt auswärts.
