Nächste Highlights
ATP Masters Rom, Halbfinale
Beendet: Casper Ruud vs. Luciano Darderi - 6:1, 6:1
nicht vor 19:00 Uhr: Jannik Sinner vs. Daniil Medvedev
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18:52 Uhr - MATCHGEWINN RUUD - Was eine Machtdemonstration von Casper Ruud, der hier phasenweise sogar Vorwärtstweener spielt. Auch den zweiten Satz gewinnt er mit 6:1. Luciano Darderi steht am Ende bei 9 Winnern zu 23 unerzwungenen Fehlern, was schlicht zu unpräzise ist.

18:12 Uhr - SATZGEWINN RUUD - Kaum sind die Spieler zurück auf dem Court, macht Ruud da weiter, wo er vor der Pause aufgehört hat. Der Norweger nimmt Darderi jeden Aufschlag ab und gewinnt den ersten Satz mit 6:1. Das einzige Spiel des Italieners war jedoch ein Break und zeigt: Chancenlos ist er hier nicht. Allerdings sind 11 unerzwungene Fehler auch nicht wenige.
16:10 Uhr - REGENPAUSE - Das Wetter ist auch heute wieder ungnädig: Er regnet in Rom. Die Balljungen und -mädchen decken den Platz ab, die Spieler gehen in die Kabine.
15:50 Uhr - Währenddessen die Information: Alexander Zverev wird nicht bei der Hamburg Open aufschlagen. Der Lokalmatador wird jedoch von einem anderen Top-10-Spieler ersetzt.
15:43 Uhr - MATCHBEGINN - Rein geht es in den Tennis-Tag! Mit Casper Ruud und Luciano Darderi war auf dieser Seite des Turnierbaums nur mit Abstrichen zu rechnen, doch das Duo überzeugte bisher durchweg. Aus deutscher Sicht bleibt der Sieg des Italieners gegen Alexander Zverev in Erinnerung. Jetzt wollen beide auch ins Finale.
11:51 Uhr - Tennistalent Justin Engel hat einen neuen Trainer. Der 18 Jahre alte Nürnberger wird nach SID-Informationen neben Dieter Kindlmann künftig auch von Carsten Arriens trainiert. Der 57-jährige frühere Davis-Cup-Kapitän wird Engel erstmals offiziell beim Rasenturnier in Halle/Westfalen betreuen.
Auch bei Engels nächstem Turnier am Hamburger Rothenbaum ab Sonntag werden sich beide über den Weg laufen. Arriens hilft derzeit seinem früheren Schützling Jan-Lennard Struff aus. Engel ist derzeit 185. der Weltrangliste und hofft in der Hansestadt auf ein Erfolgserlebnis. Im vergangenen Jahr hatte er mit einem Zweisatz-Sieg gegen Struff am Rothenbaum für eine große Überraschung gesorgt.
10:40 Uhr - Teamchef Torben Beltz sieht trotz des jüngsten Abstiegs in die Drittklassigkeit keine Krise bei den deutschen Tennis-Frauen. "Von einer Krise würde ich nicht sprechen. 'Umbruch' trifft es deutlich besser", sagte der 49-Jährige im Interview des Nachrichtenportals web.de News: "Dafür sehe ich zu viel Potenzial im Nachwuchsbereich."
Geduld sei notwendig, "wir haben viele talentierte Spielerinnen im Alter zwischen 18 und 25 Jahren, die sich gerade entwickeln." Der Weg auf das höchstmögliche Niveau könne Zeit benötigen, als Beispiel nennt Beltz Angelique Kerber, die er einst selbst trainiert hatte.

"Bei Angie war es ja auch nicht so, dass der Erfolg sofort da war – sie hat ihren ersten Grand-Slam-Titel erst mit 28 gewonnen. Man braucht Zeit in der Entwicklung, und die muss man den Spielerinnen auch geben", sagte er. Helfen könne dabei auch eine vielfältigere Turnierlandschaft in Deutschland, die Beltz etwa in Italien sieht. Dort gebe es "viele Turniere, die Spielerinnen regelmäßig bestreiten können." Deutschland arbeite daran, mehr Turniere im eigenen Land anzubieten.
Das deutsche Team war im April, deutlich ersatzgeschwächt, durch eine Niederlage gegen Litauen erstmals in die Regionalgruppe II des Billie Jean King Cups abgestiegen.
8:19 Uhr - VORSCHAU ATP-HALBFINALS ROM - Und dann richten wir den Blick auf die Action von heute, wo Casper Ruud das Halbfinale gegen die Überraschung des Turniers eröffnet, Luciano Darderi. Der in Argentinien geborene Italiener hat sich in Rom endgültig einen Namen gemacht, indem er auf einer Welle der Begeisterung Siege gegen Top-Spieler wie Alexander Zverev und Tommy Paul feierte. Besonders in den entscheidenden dritten Sätzen profitierte er massiv von der lautstarken Unterstützung des Publikums auf dem Campo Centrale.
Mit Casper Ruud wartet nun jedoch ein ausgewiesener Sandplatzspezialist, der rechtzeitig vor den French Open zu seiner Topform gefunden hat. Der zweifache Roland-Garros-Finalist verfügt über enorme Erfahrung und will Darderi, der in der Weltrangliste aktuell sogar leicht vor ihm platziert ist, mit seinen gefährlichen Aufschlägen und der starken Vorhand bezwingen.
Im zweiten Semifinale kommt es zum Duell zwischen dem topgesetzten Jannik Sinner und Daniil Medvedev. Obwohl Medvedev im Viertelfinale gegen Martin Landaluce phasenweise sein bestes Tennis zeigte und extrem offensiv agierte, geht er dennoch als Außenseiter in die Partie. Die Statistik spricht eine deutliche Sprache: Sinner hat neun der letzten zehn Begegnungen für sich entschieden und Medvedev hat dem Italiener seit fast zwei Jahren keinen Satz mehr abgenommen.
Ein entscheidender Faktor könnte die physische Verfassung beider Spieler sein. Sinner wirkte in der Schlussphase seines Viertelfinals gegen Andrey Rublev körperlich angeschlagen, konnte sich aber dank seiner spielerischen Qualität ins Ziel retten. Medvedev, der weniger Erholungszeit als der Lokalmatador hat, wird versuchen, die Ballwechsel in die Länge zu ziehen und Sinner physisch zu fordern. Dennoch bleibt Sinner vor heimischem Publikum der klare Favorit auf den Finaleinzug.
6:02 Uhr - Elina Svitolina steht erstmals seit 2018 wieder im Endspiel der Internazionali BNL d’Italia. Die zweifache Rom-Siegerin setzte sich in einem packenden Halbfinale am Donnerstagabend gegen die ehemalige Weltranglistenerste Iga Swiatek mit 6:4, 2:6 und 6:2 durch. Nach ihrem Viertelfinalsieg gegen Elena Rybakina schlug die Ukrainerin damit innerhalb von zwei Tagen nacheinander die Nummer zwei und die Nummer drei der Welt.
Zum Match-Center: Iga Swiatek vs. Elina Svitolina
Der Spielverlauf war geprägt von starken Leistungsschwankungen auf beiden Seiten. Während Svitolina den ersten Satz dank zahlreicher Fehler ihrer Gegnerin (24 Unforced Errors von Swiatek) für sich entschied, schlug die Polin im zweiten Durchgang eindrucksvoll zurück. Mit einer deutlich verbesserten Aufschlagquote von 81 Prozent dominierte Swiatek den Satz und glich zum 1:1 aus. Im entscheidenden dritten Satz bewies Svitolina jedoch ihre Defensivstärke, wehrte früh drei Breakbälle ab und zog uneinholbar auf 3:0 davon.
Für Iga Swiatek endet damit eine enttäuschende Sandplatz-Vorbereitung. Die fünffache Grand-Slam-Siegerin reist ohne einen einzigen Finaleinzug auf roter Asche in dieser Saison zu den French Open nach Paris. Svitolina hingegen unterstreicht ihre starke Form im Jahr 2026: Nach ihrem Titel in Auckland und dem Finale in Dubai ist der Einzug in das Endspiel von Rom bereits ihr dritter großer Erfolg in diesem Jahr.
Im Finale am Samstag trifft Svitolina nun auf die Weltranglistenvierte Coco Gauff, die sich glatt in zwei Sätzen gegen Sorana Cirstea durchsetzte. Es wird das sechste Aufeinandertreffen der beiden Spielerinnen sein, wobei Svitolina im direkten Vergleich mit 3:2 führt. Dabei konnte Ukrainerin beide bisherigen Duelle der laufenden Saison – bei den Australian Open und in Dubai – für sich entscheiden. Das Duell in Rom ist jedoch ihre erste Begegnung auf Sand.
Die wichtigsten Spiele am Freitag
ATP Masters Rom, Halbfinale
nicht vor 15:30 Uhr: Casper Ruud vs. Luciano Darderi
nicht vor 19:00 Uhr: Jannik Sinner vs. Daniil Medvedev
