Dabei ist noch gar nicht klar, ob Eugen Polanski dann überhaupt noch Trainer ist. Zwar hatte er Borussia Mönchengladbach vom letzten Tabellenplatz zum Klassenerhalt geführt, doch nicht immer stimmten die Leistungen.
Sportchef Rouven Schröder erklärte nach Spielende, keine vorschnelle Entscheidung treffen zu wollen: "Es ist wichtig, dass wir uns jetzt erstmal hinsetzen, innehalten und auch zwei, drei Bier trinken, um runter zu kommen." Die anschließende Analyse der Saison soll dann ergeben, ob Polanski seinen Job behält.
Kleindienst mit Plädoyer
Kapitän Tim Kleindienst, der kurz vor Spielende sein lang ersehntes Comeback nach langer Verletzungspause gegeben hatte, machte sich derweil für Polanski stark.
"Er ist ein super Typ und hat genau das geschafft, wofür er geholt wurde – er sollte die Klasse halten", sagte der Nationalspieler. Sein Urteil: "Es steht ihm zu, dass er vielleicht in der nächsten Saison die Zeit hat, von der Vorbereitung an eine Mannschaft zu formen, die er sich vorstellt."
Match-Center: Mönchengladbach vs. Hoffenheim
Versöhnliche Heimspiele
Mit Platz zwölf durfte die Borussia am Ende halbwegs zufrieden sein, mit den 38 Punkten eher weniger - seit 2010 waren es in Gladbach nur zweimal weniger gewesen.
Immerhin: Mit dem 1:0 gegen Dortmund und dem 4:0 gegen Hoffenheim betrieb Polanski am Ende Werbung in eigener Sache. "In den letzten beiden Heimspielen hat man gesehen, was in der Mannschaft steckt", sagte der Gladbach-Coach.

