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Fix: Per Mertesacker kommt als neuer Geschäftsführer zum DFB

Mertesacker wird Teil des neuen Führungstrios
Mertesacker wird Teil des neuen FührungstriosFRANK HOERMANN / SVEN SIMON / SVEN SIMON / DPA PICTURE-ALLIANCE VIA AFP

Neues sportliches Führungstrio beim Deutschen Fußball-Bund (DFB): Neben dem neuen Bundestrainer Jürgen Klopp und Sportdirektor Rudi Völler gehört auch Per Mertesacker der neuen Riege der Bosse an.

Der Weltmeister von 2014 folgt übereinstimmenden Medienberichten von RTL/ntv und Sky zufolge auf den zum Jahresende ausscheidenden Andreas Rettig und erhält als Geschäftsführer Sport wie Jürgen Klopp einen Vertrag bis 2030.

Der offizielle Dienstbeginn des 41-Jährigen wird demnach der 1. Januar 2027 sein. Bei der Vorstellungsrunde mit Klopp um 11 Uhr im Frankfurter DFB-Campus soll Per Mertesacker in seiner neuen Rolle bestätigt werden. Anders als der neue Bundestrainer werde er aber nicht vor Ort sein, heißt es.

Klopps Vorstellung wird am Freitag-Vormittag erfolgen
Klopps Vorstellung wird am Freitag-Vormittag erfolgenREUTERS/Agustin Marcarian

Kontaktaufnahme schon während WM

Per Mertesacker – langjähriger Leiter der Akademie des FC Arsenal – hatte am Rande der WM in seiner Rolle als ZDF-Experte Interesse an einem Posten beim Verband signalisiert. 

"Man muss dem DFB eins lassen: Der Kontakt zu mir ist nie abgerissen", sagte er am Tag des WM-Finals und ergänzte: "In der letzten Woche ist nochmal ein bisschen Dynamik reingekommen. Wir unterhalten uns sozusagen."

Wird verstärkt für Nachwuchs zuständig sein

Mertesacker – für den sich Größen wie Uli Hoeneß oder Lothar Matthäus eingesetzt hatten – gilt als guter Redner mit hervorragendem Einblick in höchstwertige Jugendausbildung. 

Rettig war auch zuständig für die Verzahnung der Nationalmannschaft mit den U-Teams – ein Nachfolger Mertesacker kann hier der Brückenbauer im Zusammenspiel mit Nachwuchsdirektor Hannes Wolf sein. 

Dass Klopp den Posten des Bundestrainers übernimmt, begrüßte er ausdrücklich. "Ich glaube, dass er etwas entfachen kann", sagte Mertesacker.