David Alaba steht offenbar vor einem überraschenden Wechsel nach Italien. Wie Transferexperte Fabrizio Romano berichtet, hat sich der 34-jährige Österreicher mit Udinese Calcio auf ein Engagement geeinigt. Lediglich die letzten formellen Schritte seien noch zu erledigen.
Für Alaba wäre es die erste Station in der Serie A. Der langjährige Bayern- und Real-Madrid-Profi war seit Anfang Juli vereinslos, nachdem sein Vertrag bei den Königlichen ausgelaufen und nicht verlängert worden war.
In den vergangenen Wochen war über mehrere mögliche Ziele spekuliert worden. Unter anderem wurden Klubs aus den USA und Mexiko mit Alaba in Verbindung gebracht. Auch Union Berlin galt zwischenzeitlich als mögliche Option. Nun dürfte die Entscheidung auf Udinese gefallen sein.
Alabas Vater kündigte Entscheidung bereits an
Dass eine Entscheidung bevorsteht, hatte Alabas Vater George bereits zu Wochenbeginn angedeutet. „Es hat zahlreiche Anfragen gegeben. In den USA, in Europa, überall. Wie es weitergeht, wird er bald verkünden. Es geht ihm hervorragend“, sagte er gegenüber der „Kronen Zeitung“.
Mit Udinese würde Alaba bei einem Klub landen, der geografisch nicht weit von seiner österreichischen Heimat entfernt liegt. Der gebürtige Wiener besitzt ein Anwesen bei Kitzbühel in Tirol - keine vier Autostunden von Udine entfernt. Gleichzeitig würde der ÖFB-Kapitän seine beeindruckende internationale Klubkarriere um ein weiteres Land ergänzen.
Schwierige letzte Jahre bei Real Madrid
Alaba war im Sommer 2021 ablösefrei vom FC Bayern zu Real Madrid gewechselt und entwickelte sich zunächst zu einem wichtigen Bestandteil der Madrider Defensive. Mit den Königlichen gewann er unter anderem zweimal die Champions League und zweimal die spanische Meisterschaft.
Ein Kreuzbandriss im Dezember 2023 leitete jedoch eine schwierige Phase ein. Nach langer Verletzungspause kämpfte Alaba immer wieder mit körperlichen Problemen und konnte sich nicht mehr dauerhaft in der Mannschaft festspielen.
Im Sommer 2026 endete seine Zeit in Madrid schließlich nach fünf Jahren. Nun deutet alles darauf hin, dass Alabas Karriere in der Serie A weitergeht. Die offizielle Bestätigung des Transfers steht allerdings noch aus.
