Gebrauchter Tag für die OÖ-Teams
Zum Matchcenter: Flyers Wels vs. UBSC Graz
Am Samstagnachmittag feiert der UBSC Graz einen souveränen 100:79-Sieg bei den Flyers Wels. "Ein unglaublicher Kampf meiner Jungs. Wir haben heute sehr gut reagiert, besonders in der Verteidigung in der ersten Halbzeit. Unser Spiel heute war sehr gut, aber es steht erst 2:1 und wir müssen am Donnerstag zu Hause wieder alles geben, um gegen Wels bestehen zu können“, so Graz-Headcoach Ervin Dragsic stolz nach dem Sieg. Die Steirer waren vor allem im zweiten Viertel dominant und konnten auch mit einer kurzen Rotation voll mit Wels mithalten. Mit der Hoheit unter dem Korb erarbeitete sich der UBSC immer wieder zweite Chancen und gewann am Ende verdient.
"Gratulation an Graz, sie haben uns in allen Belangen heute überarbeitet. Sie waren aggressiver, spritziger, obwohl sie nur sechs Spieler eingesetzt haben. Im Moment ist es gerade ein wenig unerklärlich, aber wir haben gewusst, dass wenn wir den Rebound nicht kontrollieren, dann werden wir des ganz ganz schwer haben“, so Wels-Headcoach Sebastian Waser nach dem Spiel.
Zum Matchcenter: Oberwart Gunners vs. Swans Gmunden
Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Larry Wise mussten die Swans Gmunden mit verkürzter Rotation spielen. Die Oberwart Gunners starteten selbstbewusst und waren vor allem offensiv brandgefährlich. Zwar kamen die Schwäne nach der Pause nochmals näher an dem amtierenden Meister heran, über 40 Minuten waren die Burgenländer aber heute eine Klasse für sich.
Gunners-Spieler Renato Poljak nach dem Sieg: "Wir haben den Gameplay genauso umgesetzt, wie wir ihn haben wollten und haben souverän das Spiel gewonnen.“ Die Oberösterreicher müssen nun auf Spiel vier hoffen: "Wir haben gewusst, dass es in Oberwart ein superschwieriges Spiel werden wird. Oberwart hat gut auf die Niederlage im zweiten Spiel reagiert. Jetzt liegt es an uns, dass wir das beim Heimspiel wieder gut machen und in Spiel fünf ist alles Möglich“, so Swans Spieler Miro Zapf.
Kapfenberg & Wien nach "Sweep" im Halbfinale
Zum Matchcenter: Kapfenberg Bulls vs. Traiskirchen Lions
Kapfenberg steht erstmals seit 2021 wieder unter den letzten vier Teams der win2day Basketball Superliga. Überragender Akteur bei den Bulls war Quinton Green (26 Pts), der aus der Distanz sieben von acht Würfe traf, während Andrew Jones 24 Punkte beisteuerte. David Viksne war Topscorer (26 Pts) bei den Traiskirchen Lions. "Wir haben den ersten Schritt gemacht und haben uns gut darauf vorbereitet. Jetzt haben wir genug Zeit, um uns auf das Halbfinale vorzubereiten. Es kommt nicht darauf an, wer unser Gegner ist, denn wir fokussieren uns auf uns selbst und werden bereit sein, damit wir ins Finale einziehen können“, so Bulle Nemo Krstic.
"Kapfenberg hat die Serie hochverdient gewonnen. Sie waren in allen Spielen nicht nur mit einer hohen Intensität am Werk, sondern haben auch hochprozentig getroffen. Danke aber auch an mein Team, wir haben in keinem Spiel aufgegeben, bis zum letzten Viertel waren wir immer dran und haben den Kampf aufgenommen. dafür bin ich meiner Mannschaft dankbar. Alles Gute an Kapfenberg für die restliche Saison“, resümiert Traiskirchen-Coach Benedikt Danek die Serie.
Zum Matchcenter: BC Vienna vs. BK Dukes
Der BC Vienna sorgte gleich mit dem ersten Viertel (33:16) für klare Verhältnisse und distanzierte die BK Dukes am Ende mit 108:78. Für den ABA League-Teilnehmer scorten sechs Spieler zweistellig, Gregor Glas war bester Werfer mit 23 Zählern. Für Wien ist es die siebente Semifinalteilnahme der Vereinsgeschichte. "Wir haben das Spiel mit unserer Defense dominiert. Hut ab vor der Leistung unserer Mannschaft, wir haben heute gezeigt, was wir können“, so Wien-Coach Mike Coffin.
"Eine sehr schwierige Serie für uns. Wir haben eindeutig verloren und die größte Verantwortung dafür geht auf mich. Es war eine schwierige Saison mit den ganzen Verletzungen, Vienna ist aber eine sehr starke Mannschaft und ich wünsche ihnen nur das Beste für den weiteren Verlauf der Saison“, zieht Dukes-Trainer Damir Zeleznik über die Serie Bilanz.

