Während für die Wölfinnen nach dem 6:1 im Hinspiel das 2:0 (1:0) bei Sturm Graz nur noch Formsache war, mussten die Frankfurterinnen zwischenzeitlich bangen: Gegen FH Hafnarfjördur aus Island sprang nach Rückstand erst dank einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit ein 4:1 (0:1) heraus – nach dem 1:0 im ersten Vergleich.
Match-Center: Sturm vs. Wolfsburg / Frankfurt vs. Hafnarfjördur
VfL ungefährdet
Ein Freistoß von Lou Bogaert in den Winkel brachte Wolfsburg in Graz in Führung (32.). Danach dominierte der VfL weiter das Geschehen, aber erst in der Schlussphase gelang der eingewechselten Anny Kerim-Lindland der zweite Treffer (84.).

SGE sofort gefährlich
Schon in der zwölften Minute war der Frankfurter Vorsprung aus dem Hinspiel dahin: Nia Christopher traf per Kopf für die Gäste. Keine Minute nach ihrer Einwechslung beruhigte Larissa Mühlhaus mit dem Ausgleich die Nerven (46.), ehe Laura Freigang mit einem Rechtsschuss das Spiel drehte (56.). Die ebenfalls eingewechselte Hanna Bennison (62.) und Hayley Raso (79.) sorgten für einen am Ende doch noch deutlichen Sieg.

Sowohl Wolfsburg als auch Frankfurt waren in der Qualifikation der Königsklasse gescheitert, erhielten im Europa Cup aber eine weitere Chance auf internationaler Bühne. Das Achtelfinale wird am 28./29. Oktober und 10./11. November ausgetragen, die Paarungen werden am Freitag ausgelost.
