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Sturms Frauen gegen Wolfsburg chancenlos

Die Wölfinnen jubeln gegen Sturm Graz
Die Wölfinnen jubeln gegen Sturm GrazČTK / imago sportfotodienst / Ayman Alahmed

Sturm Graz steht im UEFA Women's Europa Cup vor dem Aus. Die Steirerinnen waren beim deutschen Topklub VfL Wolfsburg chancenlos und mussten sich im Hinspiel der zweiten Qualifikationsrunde mit 1:6 geschlagen geben.

Für Sturm Graz ist der Traum vom Achtelfinale des UEFA Women's Europa Cups wohl nur noch mit einem Fußballwunder zu realisieren. Die Steirerinnen verloren das Hinspiel beim deutschen Spitzenklub VfL Wolfsburg deutlich mit 1:6 (0:4).

Der Tabellenführer der ADMIRAL Frauen Bundesliga war gegen den ehemaligen Champions-League-Sieger von Beginn an gefordert. Wolfsburg machte den Klassenunterschied früh deutlich und stellte innerhalb weniger Minuten die Weichen auf Sieg.

Zum Match-Center: Vfl Wolfsburg Frauen - SK Sturm Frauen

Ella Peddemors eröffnete in der zehnten Minute den Torreigen. Nur drei Minuten später erhöhte Lara Prasnikar auf 2:0. Sturm fand gegen den hohen Druck der Gastgeberinnen kaum Entlastung und musste sich über weite Strecken auf die Defensivarbeit konzentrieren.

Vier Gegentore vor der Pause

Nach einer halben Stunde sorgte Wolfsburg bereits für klare Verhältnisse. Smilla Vallotto erhöhte in der 30. Minute auf 3:0. Noch vor dem Seitenwechsel legte Svenja Huth den vierten Treffer nach (37.).

 

Sturm war in Wolfsburg chancenlos
Sturm war in Wolfsburg chancenlosFlashscore

 

Für Sturm ging es damit nach einer äußerst schwierigen ersten Hälfte bereits mit einem 0:4-Rückstand in die Kabine. Nach Wiederbeginn präsentierten sich die Grazerinnen allerdings verbessert und wurden dafür auch belohnt.

Sara Breznik bereitete in der 53. Minute den Treffer von Brigitta Pulins vor. Die Stürmerin, die auch in der österreichischen Bundesliga regelmäßig trifft, sorgte mit dem 1:4 zumindest für ein Erfolgserlebnis der Gäste. Sturm hielt das Ergebnis danach lange, ehe Wolfsburg in der Schlussphase noch einmal zuschlug. Katharina Piljic stellte in der 83. Minute auf 5:1, drei Minuten später sorgte Lena Lattwein für den 6:1-Endstand.

Damit ist die Ausgangslage vor dem zweiten Duell eindeutig. Sturm benötigt im Rückspiel eine außergewöhnliche Aufholjagd, um den deutschen Favoriten noch aus dem Bewerb zu werfen.

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