Österreichs Eishockey-Nationalteam dominierte gegen die Slowenen über weite Strecken, erarbeitete sich zeitweise im Minutentakt Chancen. Nur Tor wollte zunächst keines gelingen. Ab der 15. Minute drehte sich das Momentum, da sich die Österreicher das Leben mit mehreren Strafen unnötig schwer machten.
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Dafür zeigte man sich im Penalty Killing giftig und konsequent, ließ kaum Chancen zu. Und wenn doch, dann präsentierte sich Atte Tolvanen als sicherer Rückhalt. Nach den überstandenen Zeitstrafen fand Österreich wieder seinen Rhythmus. Nach einem Scheibengewinn von Dominic Zwerger in der neutralen Zone, stürmte der Schweiz-Legionär gemeinsam mit Peter Schneider Richtung Tor, bediente diesen, der unter Bedrängnis das 1:0 erzielte (30.).
Nur wenig später zog Clemens Unterweger von der blauen Linie ab, die Scheibe sprang Leon Kolarik aufs Schienbein und von dort zum 2:0 ins Tor (31.).

Stetes Auf und Ab
Das letzte Drittel plätscherte phasenweise etwas dahin, Österreich kontrollierte dabei allerdings das Geschehen. In der 47. Minute spielte man sich perfekt ins Angriffsdrittel, wo Kolarik auf Benjamin Nissner ablegte, der Zeit hatte, sich die Scheibe zurechtlegte und zielgenau zum 3:0 traf.
In der 53. Minute brachte Filip Sitar Slowenien noch aufs Scoreboard. Schneider netzte zum 4:1 Endstand (60.) und setzte damit den Schlusspunkt unter eine gute Leistung, die jedoch noch Potenzial für Verbesserung bietet.
ÖEHV-Teamchef Roger Bader war mit dem finalen Test vor der IIHF WM 2026 im Großen und Ganzen zufrieden: "Ich hätte mir nicht mehr wünschen können als genau das, denn dieses Spiel bereitet uns auf Großbritannien und Ungarn vor. Slowenien war unangenehm und das kommt auch nächste Woche auf uns zu. Unser Spielaufbau war okay, aber wir hatten noch zu viele Turnovers, auch in der Offensive."
