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Neue Vorwürfe gegen Man City: Steuerbehörde ermittelt seit mehreren Jahren

Das Etihad Stadium erlebt schwere Zeiten
Das Etihad Stadium erlebt schwere ZeitenCarl Recine / GETTY IMAGES EUROPE / Getty Images via AFP

Manchester City ist nach Informationen der Financial Times seit acht Jahren im Visier der britischen Steuerbehörde. Demnach wurde bereits 2018 eine Untersuchung eingeleitet, um zu überprüfen, ob der schwer in Bedrängnis geratene Premier-League-Klub komplexe Konstrukte zur Steuervermeidung nutzte.

Die Ermittlungen von HM Revenue & Customs (HMRC) gegen City, das zuletzt wegen zahlreicher Verstöße gegen die Finanzregeln der Premier League für schuldig befunden worden war, begannen laut der Financial Times nach der Veröffentlichung durchgesickerter E-Mails des Klubs im Nachrichtenmagazin Spiegel.

Die Untersuchung, bei der es nicht um den Vorwurf vorsätzlichen Betrugs geht, wurde offenbar nie eingestellt, HMRC hat bislang keine Maßnahmen ergriffen. Auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP lehnte die Behörde eine Stellungnahme mit Verweis auf das Steuergeheimnis ab. ManCity hat bislang nicht auf eine AFP-Anfrage wegen des Berichts reagiert.

City wehrt sich gegen Urteil

Die Liga hatte City Ende September nach einer vierjährigen Untersuchung wegen schwerwiegender Verstöße gegen Finanzregeln offiziell in den meisten Anklagepunkten für schuldig befunden. Der Skandal betrifft den Zeitraum von 2009 bis 2018. Der Klub legte fristgerecht Berufung gegen das Urteil ein.

ManCity & der Finanzskandal

Manchester City wurde am 29. September wegen ernsthafter Verstöße gegen die Finanzregularien der Premier League in 114 von 115 Anklagepunkten schuldig gesprochen. Dem Verein droht im schlimmsten Fall der Zwangsabstieg. 

Das Urteil beschäftigt weiterhin die Gerichte, denn City hat Einspruch eingelegt. Hier findest du sämtliche Informationen zum Finanzskandal!

Sollte Manchester City keinen Erfolg auf juristischer Ebene haben, drohen drastische Strafen bis zum Zwangsabstieg, auch die Aberkennung von Titeln ist denkbar.

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