Mit dem Erfolg kehrt Korda an die Spitze der Weltrangliste zurück. Sie hatte mit fünf Schlägen Vorsprung die Finalrunde begonnen und die Führung trotz einiger Wackler auf den Grüns souverän verteidigt.
"Mit einer so großen Führung zu spielen, ist ehrlich gesagt nicht einfach", meinte Korda, "für mich war es mental definitiv eines der schwierigsten Dinge." Sie habe irgendwann entschieden, defensiver zu spielen, habe aber nicht zu defensiv werden wollen. "Dabei habe ich mich schwer getan."
Korda: Genugtuung nach zweiten Plätzen
Die bisherige Weltranglistenzweite hatte nach drei Runden mit insgesamt 16 unter Par den Turnierrekord nach 54 Löchern eingestellt und vollendete im Memorial Park einen seltenen Start-Ziel-Erfolg. In den vergangenen 50 Jahren war dies zuvor nur zwei Spielerinnen bei einem Major gelungen.
Der Triumph ist für Korda eine Bestätigung nach mehreren zweiten Plätzen in dieser Saison. In der Weltrangliste verdrängt sie Thailands Jeeno Thitikul, die den Cut verpasst hatte, von Platz eins.
