Mit den beiden souveränen Erfolgen über die Hearts hat der SK Sturm bereits die Ligaphase der Europa League abgesichert. Nun wartet in der dritten Qualifikationsrunde zur UEFA Champions League mit Fenerbahçe eine Mammutaufgabe auf die Blackies.
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Das Starensemble von Fenerbahçe
Fenerbahçe hat im Sommer kräftig aufgerüstet und zählt deshalb zu den großen Favoriten auf den Einzug in die Champions League. Die Türken investierten rund 80 Millionen Euro in neue Spieler, darunter Mason Greenwood und Nathan Aké. Hinzu kommen international erfahrene Profis wie Marco Asensio, Milan Škriniar und Matteo Guendouzi.
Das Team von Trainer Ismail Kartal erhält durch die Rückkehr von N'Golo Kanté zusätzliche Qualität. Er steht nach seinem WM-Urlaub wieder zur Verfügung. Auch Stürmer Vedat Muriqi ist nach überstandener Verletzung wieder im Kader.
Kartal will die Grazer dennoch nicht unterschätzen: „Wir sind uns ihrer Stärken bewusst, haben uns aber als Team sehr gut vorbereitet. Unter ihrem neuen Trainer spielen sie in einem anderen System. Sie sind eine junge und dynamische Mannschaft und verfügen über einen großen Kampfgeist.“

Sturm setzt auf Mut und Geschlossenheit
Sturm reist mit viel Selbstvertrauen in die Türkei. Drei Siege in der Champions-League-Qualifikation und im ÖFB-Cup sowie eine mittlerweile 17 Pflichtspiele andauernde Ungeschlagen-Serie sprechen für die Grazer, auch wenn zuletzt zum Bundesliga-Auftakt nur ein 1:1 bei der WSG Tirol gelang.
Fabio Ingolitsch sieht seine Mannschaft bereit für die große Herausforderung. „Wir haben die Europa League eingetütet. Deswegen haben wir die nötige Portion an Mut und an Selbstvertrauen“, sagte der Sturm-Coach im Vorfeld der Partie. Gleichzeitig kennt er die Rollenverteilung: „Sie wollen unbedingt in die Champions League einziehen. Wir sind der klare Außenseiter, wir nehmen die Rolle gerne an, mit der können wir auch gut leben.“
Im ausverkauften Şükrü-Saracoğlu-Stadion erwartet die Grazer eine stimmungsvolle Atmosphäre. „Es wird auch eine mentale Herausforderung, in einem der lautesten Stadien Europas zu spielen, vor fanatischen türkischen Fans“, so Ingolitsch.

Grazer Personalsorgen
Sturm muss in Istanbul auf Otar Kiteishvili verzichten. Der Schlüsselspieler trat die Reise aufgrund seiner Wadenverletzung ebenso wenig an wie Filip Rozga und Leon Grgic. Für Ingolitsch steht fest, dass der Ausfall des Georgiers nur gemeinsam aufgefangen werden kann.
Mut macht den Grazern der starke Auftritt in Edinburgh. Beim 2:0-Auswärtserfolg gegen die Hearts bewies Sturm bereits, dass die Mannschaft auch in hitziger Atmosphäre bestehen kann. An diese Leistung soll am Mittwoch (20:00 Uhr, live in ORF 1) nun angeknüpft werden.
