Das war knapp! Red Bull Salzburg gelingt in einer komplett einseitigen Auftaktpartie gegen den TSV Hartberg kurz vor Schluss dank Karim Konate (89.) der Siegtreffer.
Red Bull übernahm von Beginn an die Kontrolle und setzte Hartberg mit hohem Pressing unter Druck. Vor allem Diakité (4., 8.) kam in der Anfangsphase zu ersten Abschlüssen, während die Gäste lediglich durch schnelle Gegenstöße von Hoffmann und Postl für Entlastung sorgten. Insgesamt bestimmten die Salzburger das Geschehen, ließen vor der Pause jedoch die nötige Konsequenz im Abschluss vermissen.
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Konate rettet Red Bull Salzburg den Sieg
Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Bild unverändert. Salzburg hatte deutlich mehr Ballbesitz und drängte Hartberg tief in die eigene Hälfte. Die größte Chance vergab dabei Vertessen unmittelbar nach Wiederanpfiff, als er aus kurzer Distanz über das Tor schoss. Trotz spielerischer Überlegenheit fehlte den Gastgebern lange die letzte Präzision im letzten Drittel.

Hartberg verteidigte mit viel Einsatz und hielt die Partie bis in die Schlussphase offen. Als sich die Gäste dem Punktgewinn bereits näherten, schlug Salzburg doch noch zu: Konate köpfte eine Flanke von Schmid kurz vor Schluss zum umjubelten 1:0-Siegtreffer ein und sicherte den "Bullen" damit drei hart erarbeitete Punkte.
SK Sturm nur mit einem Punkt
Zuvor verpatzte der SK Sturm dagegen den Saisonstart bei der WSG Tirol und musste sich mit einem 1:1 zufrieden geben. Die Innsbrucker erwischte den etwas besseren Start und hatte durch Hinterseer die erste gute Möglichkeit der Partie, der nur knapp am Tor vorbeizielte. Sturm Graz tat sich zunächst schwer, fand dann aber besser ins Spiel und übernahm zunehmend die Kontrolle. Nachdem Seidl noch eine Großchance liegen ließ, brachte Wlodarczyk (29.) die Gäste nach einer starken Kombination über Stankovic und Soglo verdient in Führung.
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Kurz vor der Pause schlugen die Tiroler jedoch zurück. Neuzugang Olakigbe setzte zu einem sehenswerten Solo an, ließ mehrere Gegenspieler stehen und traf eiskalt zum Ausgleich. In einer unterhaltsamen ersten Halbzeit hatte Sturm anschließend sogar noch die Chance zur erneuten Führung, doch Seidl scheiterte frei vor WSG-Keeper Hamzic.
Nach dem Seitenwechsel blieb Sturm die aktivere Mannschaft, fand gegen die kompakte Tiroler Defensive aber nur selten Lösungen. Die beste Gelegenheit ergab sich in der Schlussphase, als ein zunächst verhängter Elfmeter nach VAR-Eingriff zurückgenommen wurde. Auch die letzte große Chance des Spiels vergab Sturm, sodass es beim 1:1 blieb.
