Die Frauen des SK Sturm Graz haben sich mit einer couragierten Vorstellung aus dem UEFA Women’s Europa Cup verabschiedet. Vor 1.649 Zuschauern hielten die Steirerinnen gegen den deutschen Spitzenklub VfL Wolfsburg lange dagegen, am Ende setzte sich der Favorit mit 2:0 durch.
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Wolfsburg übernahm von Beginn an die Kontrolle, Sturm verteidigte jedoch kompakt und ließ zunächst kaum gefährliche Abschlüsse zu. Erst in der 32. Minute fand der deutsche Bundesligist einen Weg zum Führungstreffer. Lou Bogaert verwandelte einen direkten Freistoß zum 1:0.
Nach der Pause blieb Sturm mutig – und durfte zwischenzeitlich sogar über den vermeintlichen Ausgleich jubeln. Nach einem gelungenen Angriff landete der Ball im Wolfsburger Tor, der Treffer wurde allerdings wegen einer Abseitsstellung aberkannt.

Die Entscheidung fiel erst in der Schlussphase. Anny Kerim-Lindlad erhöhte in der 84. Minute auf 2:0 und beendete damit die letzten Grazer Hoffnungen.
Malmö beendet St. Pöltens Europacup-Saison
Auch für den SKN St. Pölten ist die internationale Saison vorbei. Nach der Niederlage im Hinspiel mussten sich die Niederösterreicherinnen Malmö auch auswärts geschlagen geben. Das Rückspiel in Schweden endete 0:3.
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Die Hoffnung auf eine Wende erhielt bereits früh einen Dämpfer. Ellen Löfqvist brachte Malmö nach acht Minuten in Führung, nach gut einer halben Stunde erhöhte Tuva Skoog auf 2:0. St. Pölten kam selbst zu Möglichkeiten und prüfte Torhüterin Zećira Mušović mehrfach, blieb aber ohne Treffer. Nach etwas mehr als einer Stunde sorgte Izzy D’Aquila mit dem 3:0 endgültig für die Entscheidung.

Damit findet der Hauptbewerb des UEFA Women’s Europa Cups ohne österreichische Beteiligung statt. Für St. Pölten bedeutet das zugleich eine ungewohnte Situation: Erstmals seit der Saison 2021/22 stehen die Niederösterreicherinnen nicht in der ersten Runde eines europäischen Bewerbs.
