Eriksen prägte die erfolgreichste Zeit der jüngeren Vereinsgeschichte maßgeblich. Zwischen 2013 und 2020 bestritt er 305 Pflichtspiele, in denen er 69 Tore erzielte und 88 Vorlagen beisteuerte. Zweimal wurde er zum Spieler des Jahres der Spurs gekürt und 2017/18 in das PFA Team of the Year gewählt.
Heute kämpft Eriksen selbst mit dem VfL Wolfsburg in der Bundesliga um den Verbleib in der Erstklassigkeit. Dennoch verliert er London nicht aus den Augen. Im Interview mit Viaplay gestand er, wie sehr ihn die aktuelle Situation der Spurs belastet: "Es tut weh, das von außen mitanzusehen. Es ist einfach frustrierend. Ich hoffe inständig, dass sie es schaffen, denn ein Verein wie Tottenham gehört zweifelsfrei in die Premier League."
Tottenham zwei Punkte hinter dem rettenden Ufer
Obwohl er an die Rettung glaubt, warnt er vor falschen Gewissheiten: "Es wird nervenaufreibend. Ich drücke ihnen die Daumen. Eigentlich sind sie zu gut für den Abstieg, aber das sagt man über fast jedes Team, das am Ende runtergeht. Doch blickt man rein auf die Qualität der Einzelspieler, sind sie schlichtweg zu stark für die Championship."
Die nackten Zahlen sprechen jedoch eine deutliche Sprache: Mit nur 31 Punkten aus 33 Partien liegt Tottenham derzeit zwei Zähler hinter West Ham United auf einem Abstiegsplatz. Während Burnley und die Wolves bereits als Absteiger feststehen, bleiben den Spurs noch fünf Spiele, um das drohende Debakel abzuwenden.
