Der SK Rapid behauptet mit einem 2:0-Auswärtssieg im 351. Wiener Derby gegen die Austria die Tabellenführung. Zuvor hält Red Bull Salzburg mit einem deutlichen Erfolg über Austria Lustenau Schritt, während Sturm Graz beim WAC nicht über ein Remis hinauskam.
Die Austria präsentierte sich im Derby zunächst keineswegs wie ein Außenseiter und setzte Rapid vor allem vor der Pause ordentlich unter Druck. Die Veilchen erspielten sich mehrere gute Möglichkeiten, ließen diese aber ungenutzt. Unter anderem traf Vasilije Markovic aus der Distanz nur die Latte (27.), auch weitere Abschlüsse fanden nicht den Weg ins Tor.
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Nach dem Seitenwechsel blieb die Austria zunächst am Drücker, doch Rapid schlug eiskalt zu. Aleksandar Dragovic brachte Ercan Kara im Strafraum zu Fall, Yusuf Demir verwandelte den fälligen Elfmeter souverän zur Führung (60.).
Die Hütteldorfer bekamen danach mehr Räume und machten in der 82. Minute alles klar: Nach einer Ecke verlängerte Claudy Mbuyi den Ball, über Austria-Torhüter Sahin-Radlinger und Verteidiger Lee Tae-Seok landete dieser schließlich im eigenen Tor. Rapid feierte damit den ersten Derbysieg seit Mai 2025 und blieb Tabellenführer.
Red Bull Salzburg siegt standesgemäß
Salzburg ließ gegen den Aufsteiger von Beginn an nichts anbrennen und stellte bereits vor der Pause die Weichen auf Sieg. Yorbe Vertessen (12.), Frans Krätzig (27.) und Tim Drexler (35.) sorgten für eine komfortable 3:0-Führung.
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Nach dem Seitenwechsel erhöhte ein Eigentor von Robin Voisine (69.), ehe Abubakr Barry auf 5:0 stellte (82.). Albin Gashi gelang in der Nachspielzeit noch der Ehrentreffer für Lustenau (90.+2). Salzburg blieb damit als einziges Team der Liga ungeschlagen und drei Punkte hinter Rapid.
SK Sturm entgeht Niederlage knapp
Sturm Graz entging in Wolfsberg nur knapp einer Niederlage. Donis Avdijaj brachte die Gastgeber unmittelbar vor der Pause in Führung (45.), die Kärntner verteidigten ihren Vorsprung lange erfolgreich.
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Erst in der fünften Minute der Nachspielzeit rettete Oumar Diakité den Grazern einen Punkt. Der Stürmer verwandelte einen Handelfmeter zum 1:1-Endstand (90.+5). Für den WAC bedeutete das späte Gegentor einen bitteren Rückschlag im Kampf um den ersten Ligasieg seit drei Monaten.
