Interesse aus München: Inter Mailand ruft wohl 40 Millionen Euro für Yann Bisseck auf

Yann Bisseck könnte es im Sommer zurück in die Bundesliga ziehen.
Yann Bisseck könnte es im Sommer zurück in die Bundesliga ziehen.REUTERS/Remo Casilli

Der FC Bayern München treibt die Planungen für die kommende Spielzeit im defensiven Bereich weiter voran. Ein zentraler Fokus liegt dabei offenbar auf dem deutschen Nationalspieler Yann Bisseck. Wie nun aus Italien verlautet, hat dessen aktueller Klub Inter Mailand eine konkrete finanzielle Schmerzgrenze für den 25-jährigen Defensivakteur definiert.

Nach Informationen der italienischen Sporttageszeitung Gazzetta dello Sport signalisieren die Verantwortlichen der "Nerazzurri" grundsätzliche Bereitschaft, den spielstarken Innenverteidiger im bevorstehenden Sommer-Transferfenster abzugeben. Ein Wechsel des Profis ist demnach jedoch strikt an finanzielle Bedingungen geknüpft: Die Preisvorstellung des amtierenden italienischen Meisters beläuft sich auf rund 40 Millionen Euro.

Bisseck gilt an der Säbener Straße schon seit geraumer Zeit als hochinteressantes Profil und wird weiterhin als konkrete Option zur qualitativen und quantitativen Stärkung der Abwehrreihe diskutiert. Die Konkurrenz ist allerdings namhaft: Neben dem deutschen Rekordmeister verfolgen laut dem Medienbericht mehrere europäische Topvereine die Entwicklung des Abwehrspielers intensiv. Auch der renommierte Transferinsider Fabrizio Romano bestätigte unlängst, dass Bissecks Name in den sportlichen Gremien der Münchner eine gewichtige Rolle einnimmt.

Vielseitigkeit als Schlüsselattribut

Dass das Münchner Interesse hinter den Kulissen auf breite Zustimmung stößt, überrascht Insider kaum. Der gebürtige Kölner bringt exakt jene Attribute mit, die im aktuellen Anforderungsprofil des FC Bayern gesucht werden. Neben einer enormen physischen Präsenz zeichnet sich der Defensivspezialist durch überdurchschnittliches Tempo sowie ausgeprägte Kopfballstärke aus.

Besonders wertvoll macht ihn jedoch seine taktische Flexibilität: Bisseck kann sowohl im Abwehrzentrum als auch auf der rechten Außenbahn agieren. Diese Vielseitigkeit entspricht exakt dem Spielertypus, nach dem die sportliche Führung der Bayern zur neuen Saison fahndet.

Wechselbereitschaft und Nationalmannschaft im Fokus

Aus Sicht des Spielers bietet eine potenzielle Rückkehr in die Bundesliga offenbar großen Reiz. Dem Vernehmen nach steht Bisseck einem Wechsel nach München sehr offen gegenüber. Neben den sportlichen Titelaussichten beim Rekordmeister dürfte dabei auch die eigene Perspektive im DFB-Team ein entscheidender Faktor sein: Ein dauerhafter Stammplatz im Fokus der deutschen Öffentlichkeit könnte seine Position unter Bundestrainer Julian Nagelsmann nachhaltig stärken.

Beim FC Bayern besteht aktuell zwar kein akuter Handlungsdruck. Mit Jonathan Tah, Dayot Upamecano, Minjae Kim und Hiroki Ito verfügen die Münchner grundsätzlich über ein hochkarätiges Aufgebot im Abwehrzentrum. Sollte es im Sommer allerdings noch zu personellen Veränderungen oder Abgängen kommen, könnte die Spur zu Bisseck schnell deutlich heißer werden.