Für Humphries ist es im vierten Finale der erste Tagessieg des Jahres. Außerdem baute der Engländer den Vorsprung auf Platz 5 auf 6 Punkte aus – und sicherte sich damit die Playoffs.
Zum Match-Center: Gerwyn Price vs. Luke Humphries
Nach einem langsamen Start kam Humphries schneller in Schwung. Dank zwei 180er sicherte er sich das dritte Leg nach vier Aufnahmen und bestätigte dies mit einem Break. Zwar musste er dieses nach sechs perfekten Darts wieder an Price abgeben, doch der Waliser konnte keine Kontrolle über die Partie übernehmen. Als der "Iceman" dann das Bullseye zum 170er-Checkout verpasste, beendete Humphries die Partie mit einer 117.
Bereits mit seinem Sieg im Auftaktmatch gegen Jonny Clayton sicherte sich Luke Littler mit 41 Punkten Platz 1 in der Tabelle und damit die bestmögliche Ausgangslage für das Finalturnier am 28. Mai. Clayton bleibt mit 34 Punkten nur Platz 2. Dahinter befinden sich Price und Humphries, die beide bei 24 Punkten stehen und für die Playoffs qualifiziert sind. Durch den einen Tagessieg mehr ist der Waliser aktuell Dritter.
Keine Chance mehr auf das Londoner O2 haben Michael van Gerwen und Gian van Veen (beide 18 Punkte) als Fünfter und Sechster. Stephen Bunting (13 Punkte) bleibt Siebter, Josh Rock (8 Punkte) wird nicht mehr vom letzten Platz wegkommen.
Auch Price sichert sich Playoffs
Mit seinem Sieg im 6:4-Sieg im Halbfinale gegen van Veen sicherte sich Price den Einzug in die Playoffs. Durch den Finaleinzug betrug der Vorsprung auf Platz 5 6 Punkte – bei nur noch einem offenen Abend, der maximal 5 Punkte einbringt, uneinholbar.
Littler musste nach vier Finalteilnahmen und drei Tagessiegen in Folge erstmals wieder eine Niederlage im Halbfinale einstecken. Der Weltmeister wurde Opfer seines World-Cup-Partners Humphries und verlor 3:6. Die Bilanz des Weltmeisters von 2024? 110,98 im Average und 37,5 % auf die Doppel.
Zwei Whitewashes im Viertelfinale
Gleich zwei Viertelfinals hätten einseitiger kaum sein können. Zum einen wäre da das Match zwischen Clayton und Littler. Der Weltmeister besiegte seinen ärgsten Premier-League-Konkurrenten mit 6:0. Nicht nur dominierte Littler mit einem Average von 100,20 (Clayton nur 93,07), sondern traf auch mehr als solide 42,86 % seiner Doppel. Clayton verpasste alle fünf Versuche auf den Außenring.
Bereits ein Match zuvor besiegte auch Humphries Bunting mit 6:0. "Cool Hand Luke" zeigte dabei sogar eine noch dominantere Leistung als Littler: 107,36 im Average und 60 % auf die Doppel reichen in der Regel für jeden Gegner. "The Bullet" leistete mit 92,46 und 0 von 7 auf die Doppel aber auch keine Gegenwehr.
Nach seinem überragenden Auftritt bei Players Championship 15 am Dienstag ist van Gerwen auf dem Boden der Realität zurückgekehrt. Zwar konnte "Mighty Mike" bei der 4:6-Niederlage gegen Price ergebnistechnisch mithalten, doch spielerisch klaffte eine Lücke zum "Iceman". Van Gerwen spielte 87,96 im Average und traf 4 seiner 13 Doppel. Price, der selbst nur 24 % seiner Checkouts traf, machte dies mit einem Drei-Dart-Schnitt 101,32 wett.
Einen weiteren Ton-plus-Average spielte van Veen. Der Niederländer paarte 102,14 mit 42,86 % auf die Doppel und gewann mit 6:3 gegen Rock. Der nordirische World-Cup-Sieger zeigte mit 92,30 im Average zumindest eine anständige Leistung. Sein 121er-Checkout war ein Highlight.
