Am Samstag stiegen bei den Austrian Darts Open 2026 die Top-16 der Setzliste ins Turnier ein. Wer durchwegs Favoritensiege erwartete, der irrte. Die Nachmittag-Session wartete nämlich mit einer faustdicken Überraschung. Der Engländer Ryan Searle (Nummer 12 der Welt) erlitt gegen den Niederländer Kevin Doets (#35 in der PDC Rangliste) eine 2:6-Abfuhr.
Während sich Ex-Weltmeister Rob Cross beim 6:3-Erfolg gegen William O'Connor (IRL) und Ryan Joyce (ENG) gegen Mike De Decker (NED) keine Blöße gaben, scheiterte Jermaine Wattimena etwas überraschend an Andrew Gilding (ENG). Der Niederländer unterlag dem Bezwinger von Nick Zwittnigg mit 4:6.
Reyes wird zum 9-Darter-König von Graz
Für das erste große Highlight sorgte der Spanier Christo Reyes. Die Nummer 85 der Welt verzückte die 3.000 Fans in der Grazer Stadthalle mit einem 9-Dart-Finish. Beflügelt von diesem Highlight besiegte er den Australier Damon Heta mit 6:4.
Suljovic gegen Wade chancenlos
Nach der großen Mensur-Show am Freitag, scheiterte Österreichs Darts-Aushängeschild Mensur Suljovic in der zweiten Runde am Engländer James Wade. Die Nummer sechs der Welt ließ gegen den Wiener von Beginn weg nichts anbrennen. Wade breakte gleich die ersten beiden Anwurf-Legs des Österreichers, um 4:0 in Führung zu gehen.
Zum Matchcenter: James Wade - Mensur Suljovic
Suljovic schaffte zwar das Rebreak zum 2:4, konnte den Briten danach aber nicht mehr unter Druck setzen. Wade überzeugte mit einem 103er-Durchschnitt, während Suljovic nicht über 91 Punkte pro Aufnahme kommt.

Deutsches Duo souverän weiter
Die deutschen Darts-Asse Martin Schindler und Niko Springer schafften in souveräner Manier den Sprung ins Achtelfinale. Titelverteidiger Schindler ließ Peter Wright nur kurz in die Partie kommen.
Zum Matchcenter: Martin Schindler - Peter Wright
Bei 1:2 aus Sicht Schindlers war für "Snakebite" kein Kraut mehr gewachsen. Der Deutsche breakte den Schotten zweimal, um mit einem klaren 6:2-Sieg in den Sonntag zu gehen.

Noch kürzeren Prozess machte Springer mit Wessel Nijman. Der 25-jährige Springer deklassierte die Nummer 16 der Welt mit 6:0 und ließ den Niederländer mit einigen fragenden Blicken zurück.
Zum Matchcenter: Wessel Nijman - Niko Springer
Weiter geht es am Sonntag auch für Michael van Gerwen. Die Nummer 4 der Welt gab sich beim 6:3-Sieg gegen den Polen Krzysztof Ratajski keine Blöße. Für eine Sensation sorgte hingegen Madars Razma. Der Lette warf Gian van Veen, Nummer drei der Welt, mit 6:5 aus dem Turnier.
