World Cup of Darts: Deutschland mit Schindler & Pietreczko – Wales ohne Price

Gerwyn Price wird beim World Cup of Darts fehlen
Gerwyn Price wird beim World Cup of Darts fehlenČTK / imago sportfotodienst / Jürgen Kessler

Die PDC hat am Montagabend die Doppel für den World Cup of Darts 2026 bekanntgegeben. Während Deutschland erneut von Martin Schindler und Ricardo Pietreczko vertreten wird, wird der Waliser Gerwyn Price im nächsten Monat fehlen. Luke Littler und Luke Humphries, die beiden bestplatzierten Spieler der World Rankings, werden wieder für England antreten werden.

Gerwyn Price hat sich selbst nicht zur Verfügung gestellt, berichtete Sky Sports. Der Waliser sagte letzte Woche, dass er versucht, sich mehr auf seine Gesundheit zu konzentrieren.

"Mein Fokus ist da, aber gesundheitlich geht es mir im Moment nicht so gut. Aber ich kämpfe weiter und suche nach einigen Ergebnissen. Hoffentlich werden sie in den nächsten Wochen kommen und mich beruhigen", sagte er letzte Woche beim Premier-League-Abend in Leeds, der nach einer 2:6-Niederlage gegen seinen Landsmann Jonny Clayton in der ersten Runde endete.

Die Nummer 60 der Welt, Nick Kenny, wird Price ersetzen und an der Seite von Clayton für den letztjährigen Finalisten Wales beim Turnier in Frankfurt spielen.

Luke-Rückkehr für England

England, die Niederlande, Titelverteidiger Nordirland und Schottland sind die gesetzten Mannschaften, die erst in der zweiten Runde in den Wettbewerb einsteigen werden.

England geht mit Weltmeister Luke Littler und Ex-Weltmeister Luke Humphries in das Turnier, die als die beiden bestplatzierten Spieler der Welt gelten. Dahinter bilden Gian van Veen (Nr. 3) und Michael van Gerwen (Nr. 4) das niederländische Team, während Josh Rock (Nr. 7) und Daryl Gurney (Nr. 24) für Nordirland antreten.

Nordirlands Josh Rock und Daryl Gurney gewannen den World Cup of Darts im letzten Jahr
Nordirlands Josh Rock und Daryl Gurney gewannen den World Cup of Darts im letzten JahrČTK / imago sportfotodienst / Jürgen Kessler

Gary Anderson (Nr. 11) und Cameron Menzies (Nr. 29) werden für Schottland spielen, wobei Peter Wright im Ranking vor Menzies liegt und damit erst seinen zweiten World Cup of Darts nach 2016 verpasst.

Mickey Mansell, der Nordirland bei früheren Turnieren vertreten hat, wechselte die Staatsbürgerschaft zur Republik Irland und wird das Land zusammen mit William O'Connor vertreten.

Slowenien wird zum ersten Mal seit 2010 wieder dabei sein, während Uganda, Trinidad & Tobago und die Mongolei im nächsten Monat ihr Debüt beim World Cup of Darts geben werden. Der World Cup of Darts wird vom 11. bis 14. Juni in der Frankfurter Eissporthalle ausgetragen.

World Cup of Darts – Alle Teilnehmer

Top 4 der Setzliste

1. England: Luke Littler, Luke Humphries

2. Niederlande: Gian van Veen, Michael van Gerwen

3. Nordirland: Josh Rock, Daryl Gurney

4. Schottland: Gary Anderson, Cameron Menzies

Plätze 5-16

5. Deutschland: Martin Schindler, Ricardo Pietreczko

6. Belgien: Mike De Decker, Dimitri Van den Bergh

7. WalesJonny Clayton, Nick Kenny

8. Irland: William O'Connor, Mickey Mansell

9. Polen: Krzysztof Ratajski, Sebastian Bialecki

10. Schweden: Jeffrey de Graaf, Oskar Lukasiak

11. Australien: Damon Heta, Adam Leek

12. Tschechien: Karel Sedlacek, Adam Gawlas

13. Österreich: Mensur Suljovic, Rusty-Jake Rodriguez

14. Lettland: Madars Razma, Valters Melderis

15. Kroatien: Boris Krcmar, Pero Ljubic

16. Finnland: Jani Haavisto, Jonas Masalin

Ungesetzte Mannschaften

China: Qingyu Zhan, Xiaochen Zong

Dänemark: Andreas Toft Jorgensen, Jonas Graversen

Frankreich: Thibault Tricole, Nicolas Thuillier

Hongkong: Man Lok Leung, Lok Yin Lee

Indien: Nitin Kumar, Ankit Goenka

Italien: Michele Turetta, Riccardo Castelli

Japan: Motomu Sakai, Haruki Muramatsu

Kanada: Jim Long, David Cameron

Litauen: Darius Labanauskas, Mindaugas Barauskas

Mongolei: Altantulkhuur Myagmarsuren, Ganzorig Lkhagvasuren

Neuseeland: Jonny Tata, Ben Robb

Norwegen: Cor Dekker, Kent Sivertsen

Philippinen: Alexis Toylo, Paolo Nebrida

Portugal: Luis Camacho, Jose de Sousa

Singapur: Paul Lim, Phuay Wey Tan

Slowenien: Benjamin Pratnemer, Stefano Bozicek

Spanien: Cristo Reyes, Jose Justicia

Südafrika: Graham Filby, Devon Petersen

Schweiz: Stefan Bellmont, Marcel Walpen

Thailand: Sarayut Ouamumpa, Sowaris Rodman

Trinidad und Tobago: Joshua Balfour, James Walklin

Uganda: Patrick Ocheng, Juma Said

Ungarn: Patrik Kovacs, Pal Szekely

USA: Adam Sevada, Stowe Buntz