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VfB Stuttgart in der Champions League: Es muss ein bisschen mehr sein

Die VfB-Spieler sind gut gelaunt
Die VfB-Spieler sind gut gelauntREUTERS/Robin Rudel

Der VfB Stuttgart spielt zum sechsten Mal in der UEFA Champions League. Zum ersten Mal seit der Saison 2009/10 wollen die Schwaben wieder die K.o.-Phase erreichen.

Joshua Kimmich hat bekanntermaßen seit Jugendtagen nicht mehr für den VfB Stuttgart gespielt – als Kronzeuge für das Potenzial seines ehemaligen Vereins aber taugt er nach wie vor.

"Der VfB", sagte der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft vor eineinhalb Wochen, "braucht sich in diesem Jahr in der Champions League nicht zu verstecken."

Bei bislang fünf Teilnahmen an der Königsklasse ist der VfB zweimal bis ins Achtelfinale gekommen, 2003/2004 und 2009/2010 – weiter ging es aber niemals.

Stuttgart bereitet sich akribisch auf die CL vor
Stuttgart bereitet sich akribisch auf die CL vorTOM WELLER / DPA / DPA PICTURE-ALLIANCE VIA AFP

Große Ambitionen, große Investitionen

Beim letzten Versuch vor zwei Jahren schafften es die Stuttgarter nicht über die Ligaphase hinaus. Weshalb Deniz Undav vor der Saison die Ansprüche hochschraubte: "Wir können nicht immer auf die Bundesliga gucken", sagte er: "Wir müssen auch versuchen, dass wir mal eine Runde weiterkommen im internationalen Bereich, und das muss das Ziel sein."

Besser wäre es, denn der VfB hat sich im Rahmen seiner Möglichkeiten gewaltig ins Zeug gelegt, um sportlich und damit auch finanziell erfolgreich zu sein.

Er hat bereits vor der WM den Vertrag mit Undav verlängert, hat Bilal El Khannouss und Ermedin Demirovic trotz Abwerbeversuchen behalten, hat für 25 Millionen Euro sogar noch den hochveranlagten Dzenan Pejcinovic aus Wolfsburg verpflichtet. 

El Khannouss nach seinem Zaubertor gegen Köln
El Khannouss nach seinem Zaubertor gegen KölnREUTERS/Robin Rudel

In der Champions League "gibt es keine Selbstverständlichkeit"

Als "Return on Investment" versprechen sich die Stuttgarter deshalb mehr als nur die 18,62 Millionen Euro Startgeld. Zum Auftakt empfängt der VfB am Mittwoch den norwegischen Meister Viking Stavanger (18:45 Uhr/DAZN).

"Das nötige Selbstvertrauen haben wir uns geholt", sagte Sportvorstand Fabian Wohlgemuth nach dem durchaus glanzvollen 4:1 gegen den 1. FC Köln. Zugleich betonte Wohlgemuth: "Es ist die Champions League, da gibt es keine Selbstverständlichkeiten." Zumal die Norweger mitten in der Saison stecken und im Gegensatz zum VfB einen "gewissen Rhythmus" hätten.

Wohlgemuth (l.) schärft noch einmal die Sinne
Wohlgemuth (l.) schärft noch einmal die SinneBERND WEISSBROD / DPA / DPA PICTURE-ALLIANCE VIA AFP

Einen Rhythmus, der beim VfB vor allem Undav noch abgeht. Der neue Kapitän ist eher unauffällig in die Saison gestartet. Sorgen machen sie sich in Stuttgart deswegen aber nicht.

"Es gibt Phasen im Leben eines Stürmers, die muss man bestehen und überstehen. Wir werden auch wieder sehr viel bessere Phasen erleben", sagte Wohlgemuth. Trainer Sebastian Hoeneß berichtete zudem, dass Undav Achillessehnenbeschwerden habe. "Ich habe nicht das Gefühl", sagte er, "dass er hundertprozentig frei ist."

Match-Center: Stuttgart vs. Stavanger

Champions League 2026/27

Die Königsklasse startet am Dienstag, den 8. September 2026, mit dem 1. Spieltag in die neue Saison. Bei Flashscore findest du alle Infos zur Champions League 2026/27.

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