Welche Teams aus der Bundesliga sind dabei?
Aus Deutschland gehen Double-Gewinner Bayern München, Borussia Dortmund, RB Leipzig und der VfB Stuttgart an den Start. Der BVB empfängt bereits am Dienstag den FC Villarreal, Stuttgart spielt am Mittwoch gegen den norwegischen Meister Viking Stavanger. Erst am Donnerstag greifen RB Leipzig (bei Como 1907) und die Bayern (gegen Bodö/Glimt) ins Geschehen ein.
Und aus den anderen Ligen?
Die englische Premier League ist diesmal mit "nur" fünf statt wie im Vorjahr sechs Klubs dabei. Aston Villa gewann zwar wie zuvor Tottenham Hotspur die Europa League, lag aber dabei auch in der Liga unter den besten fünf – anders als die Spurs damals. Ebenfalls ein Quintett schickt Spaniens La Liga ins Rennen, Italien ist wie Deutschland mit vier Teams am Start. Ihre Debüts in der Königsklasse feiern Como, der LASK, Aserbaidschans Meister Sabah FK und Stavanger.

Wie ist der Modus?
Seit der Saison 2024/25 ist die Zeit der traditionellen Vierergruppen vorbei, die 36 Teams werden zum dritten Mal in einer einzigen Tabelle geführt. Für jeden Klub stehen je vier Heim- und Auswärtsspiele gegen acht verschiedene Gegner an. Die besten acht Teams ziehen anschließend direkt in das Achtelfinale ein.
Die Mannschaften auf den Plätzen 9 bis 16 treffen in Playoffs auf die Teams der Plätze 17 bis 24. Für die Mannschaften ab Platz 25 ist die Europapokal-Saison beendet. Am letzten Liga-Spieltag am 27. Januar 2027 werden alle 18 Partien gleichzeitig ausgetragen.
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Wie stehen die Chancen der deutschen Teams?
Die meisten Blicke werden sich einmal mehr auf den FC Bayern richten. Nach dem bitteren Halbfinal-Aus gegen den späteren Champion Paris Saint-Germain in der vergangenen Spielzeit ist der Titelgewinn in der Königsklasse das erklärte Ziel der Mannschaft von Trainer Vincent Kompany.
Entsprechend peilen die Münchner zunächst einen Platz unter den ersten Acht an. Für den BVB, Leipzig und Stuttgart geht es vorrangig um die Qualifikation für die K.o.-Phase – angesichts der jeweiligen Gegner für alle ein machbares Ziel.

Wer ist favorisiert?
Neben den Bayern: PSG wird trotz des schwachen Saisonstarts in der Liga den dritten Titel in Serie anpeilen. Genauso gehören der FC Barcelona mit Trainer Hansi Flick und Rekordchampion Real Madrid zum Favoritenkreis. Aus England dürfte sich vor allem der FC Arsenal, Meister und Finalist der vergangenen Saison, Chancen ausrechnen.

Wie viel Geld ist im Spiel?
Wie in der Vorsaison schüttet die UEFA insgesamt 2,467 Milliarden Euro an die Teilnehmer aus. Das Startgeld für jeden Klub beträgt 18,62 Millionen Euro, hinzu kommen Ergebnisprämien (etwa 2,1 Millionen pro Sieg) sowie am Ende der Ligaphase von der Tabellenplatzierung abhängige Zahlungen.
Zusammen mit den möglichen Einnahmen aus der K.o.-Phase sind so im Maximalfall mehr als 110 Millionen Euro nur durch leistungsbezogene Prämien möglich. Hinzu kommen Zuschauereinnahmen und die Prämien aus einem so genannten "Value-Topf", für den insgesamt 853 Millionen Euro vorgesehen sind.
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Wie geht es nach der Ligaphase weiter?
Ab den Playoffs geht es wie gewohnt im K.o.-Modus weiter. Die acht Mannschaften, die sich in der Zwischenrunde (16./17. und 23./24. Februar 2027) durchsetzen, werden im Anschluss den acht direkt qualifizierten und gesetzten Klubs zugelost.
Dabei wird auch der komplette Turnierbaum bis zum Finale am 5. Juni im Stadion von Atlético Madrid festgelegt. Alle K.o.-Spiele (abgesehen vom Finale) werden mit Hin- und Rückspielen ausgetragen.
Wer überträgt?
Den Großteil der Rechte in Deutschland hat DAZN, der Streamingdienst überträgt pro Spieltag alle Partien bis auf eine live. Jeden Dienstag zeigt Prime Video ein Spiel exklusiv, zum Auftakt etwa die Partie des BVB gegen Villarreal. Erst ab der kommenden Saison müssen sich die Fans umstellen: Dann übernimmt der US-Streamingdienst Paramount+ den Großteil der Rechte.

