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Trump: Entmachtung von Infantino wäre "schrecklicher Fehler"

Infantino und Trump beim WM-Finale
Infantino und Trump beim WM-FinaleREUTERS/Dylan Martinez

Donald Trump hat FIFA-Präsident Gianni Infantino öffentlich den Rücken gestärkt. "Die FIFA würde einen schrecklichen Fehler begehen, wenn sie aus irgendeinem Grund auch nur in Erwägung ziehen würde, Präsident Gianni Infantino abzulösen", schrieb der US-Präsident auf seiner Plattform Truth Social.

Der unter Druck geratene Infantino sei "unglaublich". Unter seiner Leitung habe "die mit Abstand erfolgreichste Weltmeisterschaft jemals stattgefunden", schrieb Trump weiter: "Wenn er weg ist, wird es nie wieder so erfolgreich und profitabel sein!"

Infantino – der bislang der einzige erklärte Kandidat für die Wahl im März 2027 ist – steht seit der überraschenden Vorstellung des inzwischen zurückgezogenen Investorenplans massiv in der Kritik.

Kann sich Infantino im Amt halten?
Kann sich Infantino im Amt halten?DANIEL DUARTE / AFP / AFP / Profimedia

Zuletzt waren zudem neue Anschuldigungen aufgekommen. So soll Infantino in seiner Zeit als UEFA-Generalsekretär (2009 bis 2016) eine hohe Abfindung für eine enge Mitarbeiterin herausgehandelt haben.

US-Verband verfolgt andere Linie als Trump

Trumps Unterstützung für Infantino steht im Gegensatz zur Reaktion von US Soccer. Der US-amerikanische Fußballverband, Canada Soccer, die CFU (Caribbean Football Union) und die UNCAF (Central American Football Union) hatten am Montag bei Instagram erklärt, sie würden "gemeinsam mit unseren Kollegen auf der ganzen Welt für sinnvolle Veränderungen" einstehen, "die die Führung, Transparenz und Rechenschaftspflicht der FIFA stärken".