Ein Eigentor von Svit Seslar (15.) brachte Leverkusen in Führung. In der Folge scheiterte die überlegene Werkself zunächst immer wieder am starken slowenischen Torhüter Zan-Luk Leban, bevor Facundo Medina erhöhte (74.). Damit sammelte Bayer zumindest etwas Rückenwind für die Bundesliga, wo nach einem durchwachsenen Saisonstart mit vier Punkten aus drei Spielen am Sonntag (15.30 Uhr/DAZN) RB Leipzig wartet.
"Wir hatten insgesamt viel zu große Abstände, viel zu wenig Aggressivität in den Zweikämpfen. Da kann man gegen solche Mannschaften auch ganz blöd aussehen", monierte Robert Andrich nach dem Spiel bei RTL: "Wenn es anders läuft, machen sie auf jeden Fall ein Ding."
Ibrahim Maza fehlte nach seiner Krankheit im Kader, zudem musste Martínez auf Neuzugang Guéla Doué verzichten. Der Verteidiger wird Leverkusen aufgrund einer Muskelverletzung in der rechten Wade "in den kommenden Wochen nicht zur Verfügung stehen", teilte der Verein mit. So startete Bayer mit sechs Änderungen im Vergleich zum 2:2 in der Liga beim FC Augsburg, unter anderem spielte Robert Andrich erstmals in dieser Saison von Beginn an.
Match-Center: Bayer Leverkusen vs. NK Celje

Medina mit der Entscheidung
Gegen die Slowenen, die erst am Dienstag mit Zoran Zeljkovic einen neuen Trainer verpflichtet hatten, übernahm das Heimteam erwartungsgemäß die Spielkontrolle. Einen Versuch von Martin Terrier lenkte Leban mit den Fingerspitzen an den Pfosten (12.), dann scheiterte Edmond Tapsoba mit seinem Kopfball aus kurzer Distanz am Gästekeeper (15.). Bei Seslars unfreiwilliger Verlängerung war er wenige Sekunden später aber machtlos.
Leverkusen blieb auf dem Gaspedal, erspielte sich mit schnellen Kombinationen zahlreiche Chancen. Kurz vor der Pause fand Terrier in Leban aber wieder seinen Meister (40.). Wenig später verhinderte auf der anderen Seite Mark Flekken dann mit einem starken Reflex den Ausgleich (42.).
Im zweiten Durchgang präsentierte sich ein ähnliches Bild. Leverkusen drückte weiter, verpasste es aber, früh für klare Verhältnisse zu sorgen - bis Medina nach einer Ecke zur Stelle war.
