Ordentlicher Auftakt für den SK Sturm zum Start der Ligaphase der Europa League. Gegen ein spielbestimmendes Stade Rennes konzentrieren sich die Blackies auf das Verteidigen und halten beim torlosen Remis vor allem auch dank Goalie Daniil Khudyakov die Null. In der Schlussphase hat Sturm sogar Möglichkeiten zum Lucky Punch, es fehlt jedoch das Fortune.
Zum Match-Center: SK Sturm vs. Stade Rennes
Schon früh in der Partie lag der Ball erstmals im Netz, doch der Jubel der Franzosen hielt nicht lange an. Nachdem Sturm eine Standardsituation nicht entscheidend klären konnte, traf Thomasson für Rennes. Der Videoassistent entdeckte allerdings ein vorheriges Handspiel eines Mitspielers, weshalb der Treffer keine Anerkennung fand.
Die Gäste aus Frankreich bestimmten anschließend weite Strecken der ersten Halbzeit. Dennoch schien plötzlich Sturm Graz in Führung zu gehen: Nach einem Freistoß von Heil verlängerte Quarshie den Ball auf Koller, der per Kopf erfolgreich war. Doch auch dieses Tor wurde wegen einer Abseitsstellung aberkannt. Obwohl die Grazer bis dahin nur selten gefährlich geworden waren, steigerten sie sich bis zur Pause und gestalteten die Begegnung ausgeglichener. Tore fielen bis zum Seitenwechsel jedoch keine mehr.

Offener Schlagabtausch im zweiten Durchgang
Nach Wiederbeginn suchten beide Mannschaften den Weg nach vorne. Rennes kam dabei zunächst dem Führungstreffer näher, als ein Kopfball nur knapp am Gehäuse von Khudyakov vorbeistrich. Kurz darauf bot sich auf der Gegenseite die große Gelegenheit für Sturm: Hödl tauchte frei vor Samba auf, brachte den Torhüter mit seinem Versuch jedoch nicht in Bedrängnis.
Im weiteren Verlauf entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem die Franzosen insgesamt die besseren Möglichkeiten verzeichneten. Immer wieder rückte dabei Khudyakov in den Mittelpunkt, der mit mehreren starken Aktionen einen Gegentreffer verhinderte. Gleichzeitig zeigte Rennes speziell im Ballbesitz seine spielerische Klasse und kontrollierte viele Phasen der Partie.
SK Sturm schnuppert spät am Sieg
In der Schlussviertelstunde schnupperte Sturm dennoch am Sieg. Seidl, der erst kurz zuvor eingewechselt worden war, zwang Samba mit einem Abschluss auf das kurze Eck zu einer starken Parade. Auch die folgende Ecke sorgte für große Unruhe im Strafraum der Gäste.
Die Grazer investierten in den letzten Minuten noch einmal alles, fanden aber keinen Weg mehr vorbei an der Rennes-Defensive. Am Ende steht ein torloses Remis, mit dem die Gastgeber durchaus gut leben können.
Das nächste Spiel in der Europa League findet in vier Wochen beim englischen Vertreter AFC Bournemouth statt.
