Aus dem Bereich der Tennis-Memorabilien erzielte bislang nur der Siegesschläger von Novak Djokovic von den Australian Open 2012 ein höheres Ergebnis. Das Racket ging im Februar 2026 für 540.000 Dollar weg.
Die US-Open-Trophäe wird dadurch aufgewertet, dass das Original wie die Spieler-Repliken von den New Yorker Edel-Juwelieren Tiffany & Co. gefertigt wird. Gemäß ESPN begründete "The Tennis Auction" den hohen Preis des Loses mit dem Startgebot von 25.000 US-Dollar auch damit, dass derartige Trophäen praktisch nie zur Versteigerung kommen. Den Zuschlag gab es nach 19 Geboten.
Becker selbst profitiert von der Versteigerung nicht. Er hatte den Pokal einst der International Tennis Hall of Fame als Leihgabe überlassen und 2019 im Zuge seines Insolvenzverfahrens abgegeben. Damals erzielte das betreffende Silberstück bei der Versteigerung lediglich 167.000 Euro.
Auch weitere Becker-Preise versteigert
Zweitteuerstes Stück bei der aktuellen Tennis-Auktion im Netz war mit großem Abstand ein US-Open-Final-Racket von Djokovic aus dem Jahr 2018, das 20.713 US-Dollar einbrachte. Aus dem einstigen Becker-Fundus wurden zudem die "Golden Ball Awards" aus den Davis-Cup-Finals 1989 (3509 US-Dollar) und 1988 (2899 US-Dollar) versteigert. Auch für den kleinen Preis war etwas dabei: Ein Schläger des Spaniers Nicolas Almagro beispielsweise ging schon für 425 US-Dollar weg.
