Potapova gewinnt nächsten Krimi in Rom, Tagger und Kraus scheitern

Anastasia Potapova
Anastasia PotapovaPSNEWZ / Sipa Press / Profimedia

Gemischte Gefühle bei Österreichs Tennis-Damen zum Auftakt des WTA1000-Turniers in Rom. Während Anastasia Potapova nach hartem Kampf siegreich bleibt, müssen Lilli Tagger und Sinja Kraus die Segel streichen.

Erfolgreicher Auftakt für Anastasia Potapova beim Masters in Rom. Sie setzte sich nach Satzrückstand gegen Dalma Galfi mit 5:7, 6:2, 6:4 durch. Die Neo-Österreicherin hatte dabei mehr zu kämpfen, als ihr lieb war. Gegen die gut servierende Ungarin, die in der Qualifikation Julia Grabher aus dem Turnier warf, kassierte Potapova bei 5:6 bereits ihr drittes Break zum Satzrückstand.

Zum Matchcenter: Dalma Galfi - Anastasia Potapova

Im zweiten Satz erholte sich die gebürtige Russin, entschied diesen in 39 Minuten mit 6:2 für sich. Nach einer Regenunterbrechung zu Beginn des dritten Satzes geriet Potapova in Rückstand. Wie so oft in den letzten Wochen, war Potapova aber da, wenn es zählte. Dank zweier Breaks zum 4:4 und 6:4 setzte sie sich schlussendlich durch. In der zweiten Runde trifft sie auf die Tschechin Karolina Muchova (#11 der WTA-Rangliste).

 

 

Tagger kassiert nach starkem Beginn eine Lehrstunde

Lilli Tagger ist beim WTA1000-Turnier in Rom trotz gutem Start in der ersten Runde ausgeschieden. Die 18-Jährige, die als „Lucky Loser“ ins Hauptfeld rutschte, verlor gegen die Griechin Maria Sakkari nach 2:21 Stunden mit 7:5, 3:6, 0:6.

Zum Matchcenter: Lilli Tagger - Maria Sakkari

Tagger lag zunächst 7:5 und 2:0 vor und hatte sogar die Möglichkeit auf ein Doppelbreak. Danach verlor sie jedoch den Rhythmus und konnte nur noch ein Game für sich entscheiden. Bereits beim ersten Duell in Indian Wells hatte sie im Entscheidungssatz deutlich verloren. "Im Gegensatz zum ersten Match habe ich einiges richtig gemacht, was ich dort falsch gemacht habe. Das, was ich umsetzen wollte, habe ich gemacht, aber nicht ganz bis zum Schluss."

 

 

Wie es bis zu den French Open weitergeht, ist noch offen: "Mal schauen, wir müssen noch entscheiden, ob wir vor Paris noch ein Turnier spielen oder nur trainieren werden."

Auch Sinja Kraus zog in Runde 1 den Kürzeren. Sie unterlag der Italienerin Elisabetta Cocciaretto mit 2:6, 4:6.