Monthly Tennis Recap: Potapova glänzt mit Supermonat

Monthly Tennis Recap: Potapova glänzt mit Supermonat
Monthly Tennis Recap: Potapova glänzt mit SupermonatOscar Manuel Sanchez / Zuma Press / Profimedia

Anastasia Potapova prägte den April 2026 aus österreichischer Sicht mit einem Finaleinzug in Linz und einem Halbfinale beim WTA-1000-Turnier in Madrid. Auch die übrigen ÖTV-Stars zeigten beim Start in die Sandplatzsaison teils starke Leistungen auf verschiedenen Turnierebenen.

Anastasia Potapova

Anastasia Potapova spielte im April 2026 beim erstmals auf Sand ausgetragenen Upper Austria Ladies Linz ein starkes Turnier und bestätigte ihre Rolle als eine der Führungsfiguren im österreichischen Damentennis. Die eingebürgerte Österreicherin präsentierte sich in ausgezeichneter Form und spielte sich souverän bis ins Finale. Dort musste sich Potapova der Russin Mirra Andreeva mit 1:6, 6:4, 6:3 geschlagen geben.

 

 

Im weiteren Monatsverlauf setzte Potapova ihre Saison beim WTA-1000-Turnier in Madrid fort und bestätigte dort ihre gute Form auch auf höchstem internationalen Niveau. Sie besiegte als Lucky Loserin unter anderem die Weltranglisten-Zweite Elena Rybakina und erreichte ihr erstes Halbfinale auf dieser Ebene.

Lilli Tagger

Lilli Tagger stand in Linz im Mittelpunkt der österreichischen Tennisfans. Die junge Tirolerin erhielt eine Wildcard für das Hauptfeld und nutzte die Bühne vor heimischem Publikum für ihren nächsten wichtigen Entwicklungsschritt auf WTA-Niveau. Sie gewann zum Auftakt gegen die favorisierte Paula Badosa und legte in der zweiten Runde gegen Liudmila Samsonova nach. Im Viertelfinale war allerdings im Österreicherinnen-Duell mit Potapova Endstation.

Sinja Kraus

Sinja Kraus erlebte im April 2026 einen intensiven Turniermonat mit Einsätzen auf verschiedenen Ebenen. Beim Heimturnier in Linz musste sie sich im Einzel bereits in der ersten Runde geschlagen geben und verpasste damit einen längeren Lauf vor heimischem Publikum.

Deutlich erfolgreicher verlief der Monat beim Challenger in Oeiras, wo Kraus in starker Form aufspielte und sich bis ins Finale vorkämpfte. Erst im Endspiel wurde sie dort gestoppt, dennoch brachte ihr der Finaleinzug wichtige Punkte und ein klares Formsignal auf Sand.

Zum Monatsabschluss bestätigte sie ihre Entwicklung auch auf höherem Niveau, indem sie sich bei der WTA-1000-Qualifikation in Madrid erfolgreich durchsetzte und den Sprung ins Hauptfeld schaffte. Damit unterstrich Kraus ihre konstante Form und ihre zunehmende Stabilität auf der WTA-Tour.

 

 

Julia Grabher

Julia Grabher traf bei den Upper Austria Ladies Linz auf die 20-jährige Alexandra Eala. Die Vorarlbergerin musste sich gleich zum Auftakt 4:6, 3:6 geschlagen geben. Im Anschluss sorgte Grabher beim WTA-1000-Turnier in Madrid im Hauptfeld für ein starkes Ausrufezeichen, als sie die spanische Lokalmatadorin Badosa überraschend bezwang. In der darauffolgenden Runde war dann jedoch Endstation, dennoch unterstrich Grabher mit dem Erfolg in Madrid ihre Wettkampfstärke auf höchstem Niveau.

Sebastian Ofner

Sebastian Ofner startete den April 2026 mit der Qualifikation beim ATP-500-Turnier in Barcelona, wo er um den Einzug ins Hauptfeld kämpfte. Dort setzte er sich durch und schaffte den Sprung ins Hauptfeld. Dort musste er sich Alex de Minaur knapp mit 6:7, 4:6 geschlagen geben. Im Anschluss stand Ofner beim Masters-1000-Turnier in Madrid im Hauptfeld. Er setzte sich gegen Nikoloz Basilashvili durch, bevor er in Runde 2 gegen Tomas Martin Etcheverry den Kürzeren zog. 

Jurij Rodionov

Jurij Rodionov war beim Challenger-Turnier in Madrid unterwegs. Der Niederösterreicher konnte mehrere enge Spiele für sich entscheiden und zog ins Finale ein. Dort verlor er gegen Zsombor Piros in zwei Sätzen. Beim Heimturnier in Mauthausen Ende des Monats schied er schon in Runde 1 aus. 

Lukas Neumayer

Lukas Neumayer erlebte im April 2026 einen seiner bislang stärksten Monate und setzte auf der Challenger-Tour gleich mehrere Ausrufezeichen. Den größten Erfolg feierte der Salzburger beim Turnier in Barletta, wo er mit konstant starken Leistungen durch das Feld marschierte und sich schließlich den Turniersieg sichern konnte.

 

 

Einen weiteren starken Eindruck hinterließ Neumayer beim Challenger in Mauthausen, wo er vor heimischem Publikum überzeugte und sich mit mehreren umkämpften Siegen ins Halbfinale spielte. Dort musste er gegen Roman Safiullin knapp in 3 Sätzen die Segel streichen.

Joel Schwärzler

Joel Schwärzler setzte im April seine Saison auf der Challenger-Tour fort. In Madrid und Oeiras erreichte er jeweils die dritte Runde. Einen Rückschlag musste er dann in der Heimat einstecken. Beim Challenger in Mauthausen verlor er seine Auftaktpartie gegen Jan Choinski mit 4:6, 6:4, 4:6.