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Tagger steht in Prag im Viertelfinale, Grabher siegt in Amstetten

Lilli Tagger
Lilli TaggerHammond/NurPhoto / Shutterstock Editorial / Profimedia

Erfolgreicher Donnerstag für Österreichs Tennisspielerinnen: Lilli Tagger steht in Prag erstmals seit April wieder in einem WTA-Viertelfinale, Julia Grabher marschierte in Amstetten souverän unter die letzten Acht.

Lilli Tagger hat beim WTA250-Turnier in Prag das Viertelfinale erreicht. Die 18-jährige Osttirolerin setzte sich gegen die Japanerin Mai Hontama mit 6:4, 6:4 durch und steht damit erstmals seit dem Upper Austria Ladies Linz Anfang April wieder unter den letzten acht eines WTA-Turniers.

Zum Matchcenter: Mai Hontama - Lilli Tagger

Tagger erwischte in beiden Sätzen den besseren Start und nahm ihrer Gegnerin jeweils früh den Aufschlag ab. Im ersten Durchgang ließ Österreichs Nummer zwei beim Stand von 5:4 als Rückschlägerin zwar drei Satzbälle ungenutzt, servierte wenig später aber souverän zur Satzführung aus.

Auch im zweiten Satz führte Tagger nach einem frühen Break, musste beim Stand von 4:4 jedoch den Ausgleich hinnehmen. Die Nachwuchshoffnung reagierte sofort, holte sich erneut das Service ihrer Gegnerin und verwandelte nach 1:39 Stunden ihren zweiten Matchball.

Im Viertelfinale trifft Tagger auf die an Nummer drei gesetzte Tschechin Sara Bejlek.

Machtdemonstration von Grabher

Auch Julia Grabher steht beim ITF-W100-Turnier in Amstetten im Viertelfinale. Die Vorarlbergerin setzte sich gegen die Kroatin Iva Primorac Pavicic nach nur 1:16 Stunden klar mit 6:1, 6:0 durch.

Die 30-Jährige dominierte die Begegnung von Beginn an. Nach einem frühen Break wehrte sie im vierten Game vier Breakbälle ab und legte mit zwei weiteren Servicegewinnen der Kroatin den Grundstein für den klaren ersten Satz.

Zum Matchcenter: Julia Grabher - Iva Primorac Pavicic

Im zweiten Durchgang ließ Grabher ihrer Gegnerin überhaupt keine Chance mehr und gab kein einziges Game ab. „Ich habe nicht so super gespielt, aber wenig Blödsinn gemacht und die wichtigen Punkte fokussiert gespielt. Das Game zum 3:1 war der Schlüssel, das hat mir Selbstvertrauen gegeben“, sagte Grabher nach dem Match.

Im Viertelfinale bekommt es Österreichs Nummer vier mit der US-Amerikanerin Vivian Wolff zu tun.