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Rapid und Austria starten international in die neue Saison

Tonni Adamsen
Tonni AdamsenČTK / imago sportfotodienst / Yigit Oerme

Für Rapid und Austria Wien beginnt am Donnerstag die neue Europacup-Saison. Während die Hütteldorfer in Andorra antreten, gastieren die Favoritner in Lettland. Beide österreichischen Vertreter wollen sich eine gute Ausgangsposition für die Rückspiele verschaffen.

Rapid eröffnet die Pflichtspielsaison mit dem Hinspiel der zweiten Qualifikationsrunde zur UEFA Conference League beim FC Santa Coloma. Obwohl die Wiener als Favorit nach Andorra reisen, erwartet Trainer Johannes Hoff Thorup eine anspruchsvolle Aufgabe.

Zum Matchcenter: FC Santa Coloma - SK Rapid

Der dänische Coach ließ den Gegner in beiden Duellen mit Pen-y-Bont beobachten und zeigte sich vom Spielstil des andorranischen Klubs beeindruckt. „Das ist eine Mannschaft, die Ballkontrolle haben will und vorne über Geschwindigkeit verfügt“, sagte Thorup. Santa Coloma orientiere sich am spanischen Fußball. „Die Frage ist, können sie daran auch gegen ein besseres Team, und bei allem Respekt, aber das sind wir, festhalten?“

Rapid-Kapitän Matthias Seidl macht die Zielsetzung deutlich: „Unser Anspruch ist auf jeden Fall, dass wir da drüberkommen.“

 

 

Personell gibt es vor dem Auftakt noch einige offene Fragen. Mehrere Spieler werden weiterhin mit Transfergerüchten in Verbindung gebracht, zudem fehlen die Langzeitverletzten Claudy Mbuyi, Martin Ndzie, Daniel Nunoo und Jean Marcelin. Nach dem Hinspiel in Andorra wartet am Sonntag im ÖFB-Cup gegen den SV Wienerberg bereits das nächste Pflichtspiel, ehe am kommenden Mittwoch das Rückspiel in Wien steigt.

Austria nimmt Favoritenrolle an

Auch Austria Wien startet am Donnerstag in die Conference-League-Qualifikation. Die Mannschaft von Stephan Helm trifft auswärts auf den lettischen Klub FK Liepaja, gespielt wird allerdings im Badeort Jurmala nahe Riga.

Zum Matchcenter: FK Liepaja - FK Austria Wien

Die Wiener gehen als Favorit in die Begegnung, müssen jedoch auf einige angeschlagene Spieler verzichten. Unter anderem stehen Aleksandar Dragovic, Philipp Wiesinger, Johannes Handl und Philipp Maybach noch nicht vollständig zur Verfügung.

 

 

„Es ist schon eine Truppe, die Qualität hat. Trotzdem ist es so, dass ich optimistisch bin, wenn wir unser Spiel auf den Platz bringen“, sagte Helm über den Gegner, der vor allem auf zahlreiche Legionäre setzt.

Kapitän Manfred Fischer erinnerte daran, den Gegner nicht zu unterschätzen: „Es ist ein Gegner, den man nicht einschätzen kann.“ Im vergangenen Jahr war die Austria bereits in der Qualifikation überraschend am georgischen Vertreter Spaeri gescheitert.

Sollten sich die Favoritner durchsetzen, wartet in der dritten Qualifikationsrunde entweder AEK Larnaka aus Zypern oder Beitar Jerusalem. Zunächst richtet sich der Fokus jedoch ausschließlich auf das Hinspiel in Lettland.