Seixas hatte Pogacars Attacke auf der gefürchteten Côte de la Redoute als einziger Fahrer folgen können. Erst am letzten Anstieg ließ sich der Shootingstar abschütteln, hinter Pogacar sicherte sich Seixas anschließend Platz zwei. "Dass Paul bereits mit 19 Jahren in einem so großen Feld auf so hohem Niveau mithalten kann, motiviert alle anderen, weiter daran zu arbeiten, sich zu verbessern", sagte Pogacar.
Der viermalige Tour-Sieger sieht in dem Toptalent bereits einen Rivalen, der nur noch besser werden kann. "Normalerweise ist der Körper physisch zwischen 26 und 30 Jahren in Bestform", sagte Pogacar, der letztlich 45 Sekunden vor Seixas lag und zum dritten Mal nacheinander "La Doyenne" gewann.
Seixas noch nicht für Tour de France gemeldet
Noch fehle ihm vor allem "Kraft", um mit Pogacar bis zum Ende mithalten zu können, sagte Seixas: "Das ist offensichtlich. Ich muss mich einfach verbessern, aber wir sehen ja, auf welchem Niveau er ist – es ist extrem schwer, ihm zu folgen. Er ist der größte Fahrer der Geschichte."
Ob die beiden Ausnahmefahrer auch auf der großen Bühne der Tour de France aufeinander treffen, bleibt weiter offen. Pogacar strebt in Frankreich nach seinem fünften Gesamtsieg, ob Seixas sein Debüt geben wird, hat sein Rennstall Decathlon - CMA CGM noch nicht entschieden.
