"Ich habe nie einen Hehl daraus gemacht, dass Werder für mich ein ganz besonderer Klub ist. Daher war ich auch bereit, wirtschaftliche Abstriche zu machen, damit die Leihe zustande kommt. Mir war es wichtig, wieder für Werder zu spielen. Ich habe richtig Lust auf Bremen und die Bundesliga", sagte der 33-Jährige.
"Absoluter Führungsspieler" für Werder
Füllkrug dürfte die letzte Aktivität des Bremer Transfer-Sommers sein, erst am Montag hatten die Norddeutschen Offensivkraft Eren Dinkci vom SC Freiburg als Leihspieler verpflichtet. "Niclas ist ein klassischer Torjäger, ist körperlich stark, sehr gut im Kopfballspiel, technisch gut und kann Bälle fest machen. Er wird unser Spiel in jedem Fall bereichern. Zudem ist er ein absoluter Führungsspieler, der auf und neben dem Platz voran geht", sagte Trainer Daniel Thioune.
Füllkrug hat gute Erinnerungen an Werder. An der Weser avancierte er in der Spielzeit 2022/23 zum Nationalspieler und zum Bundesliga-Torschützenkönig, anschließend lief er für eine Saison für Borussia Dortmund auf und wechselte schließlich nach England. Dort konnte sich Füllkrug nicht durchsetzen. Im Januar 2026 wechselte er auf Leihbasis zur AC Mailand, um mehr Spielpraxis zu erhalten und sich für die WM in den USA, Mexiko und Kanada zu empfehlen. Doch auch in Mailand kam er nicht in Schwung, in 20 Spielen gelang ihm lediglich ein Treffer.
