"Ich bin sehr froh, angekommen zu sein. Die letzten Tage waren intensiv, aber ich bin froh, dass alles geregelt ist", sagte Rodri am Montagabend: "Natürlich ist es ein Traum, für den FC Barcelona zu spielen." Am Dienstagmorgen stand laut spanischen Medien der obligatorische Medizincheck an, eine offizielle Verkündung der Schlüsselpersonalie sollte nach Informationen der Nachrichtenagentur AFP "in den kommenden Tagen" folgen.
Für den zentralen Mittelfeldspieler, dessen Vertrag beim englischen Spitzenverein Manchester City noch bis 2027 läuft, soll Barcelona 76,5 Millionen Euro zahlen. Die Verhandlungen zwischen den beiden Vereinen hatten vor knapp zwei Wochen begonnen. Am Sonntagabend wurde eine Einigung erzielt.
Rodri freut sich auf Spanien-Teamkollegen
Der 30-Jährige, der auf die Neuzugänge Karim Adeyemi, Anthony Gordon und Jesse Bisiwu folgt, soll im Team des deutschen Trainers Hansi Flick eine zentrale Rolle einnehmen. Rodri ist mehr als ein defensiver Abräumer. Er kann das Spiel aus der Tiefe kontrollieren, sich zwischen die Innenverteidiger fallen lassen, den Ball unter Druck behaupten und mit seinen Pässen das Tempo bestimmen.
Sieben Jahre prägte er damit eine Erfolgsära unter Pep Guardiola in Manchester. Bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada führte Rodri Spanien nicht nur zum zweiten WM-Titel, er wurde zudem als Spieler des Turniers ausgezeichnet. Rund einen Monat nach dem Finalsieg gegen Argentinien in East Rutherford freute sich Rodri auf das Wiedersehen mit anderen WM-Helden wie Lamine Yamal, Dani Olmo oder Pedri. "Ich kann es kaum erwarten, zu meinen Teamkollegen zu stoßen – von denen ich viele bereits aus der Nationalmannschaft kenne", sagte Rodri: "Es ist an der Zeit, an die Arbeit zu gehen und mein Bestes zu geben."
Auf Marc Cucurella trifft Rodri dagegen künftig als Gegenspieler im Clásico. Der Linksverteidiger und Weltmeister war im Sommer vom FC Chelsea zu Real Madrid gewechselt – ausgerechnet zu jenem Klub also, der sich ebenfalls intensiv um Rodri bemüht hatte. Schon im Juli war von Gesprächen zwischen den Königlichen und den Beratern berichtet worden. Die Verhandlungen gerieten ins Stocken – und der FC Barcelona nutzte seine Chance.
