"Wir sind uns der Vorwürfe bewusst und können bestätigen, dass an die betreffende Person eine Abfindung gezahlt wurde, verbunden mit der Übernahme der Gebühren für einen MBA-Studiengang an einer lokalen Business School", teilte die UEFA auf Anfrage mit, ohne auf das unterstellte persönliche Verhältnis einzugehen: "Die Zahlung erfolgte im Einklang mit den damals geltenden Bestimmungen für ausscheidende Mitarbeiter."
Die Bestimmungen seien "seit 2016 verschärft" worden, hieß es weiter: "Die aktuellen Personalvorschriften – die für alle UEFA-Mitarbeiter unabhängig von ihrer Position gelten – entsprechen denen einer modernen, hochkarätigen Organisation."

FIFA bestreitet Vorwürfe
Infantino (56) soll dem Bericht zufolge im Jahr 2011 für eine Abfindung in sechsstelliger Höhe für die Mitarbeiterin gesorgt haben, zudem seien die Studiengebühren von jährlich rund 52.500 Euro übernommen worden. Zuvor
war die Mitarbeiterin laut "Telegraph" innerhalb der UEFA von einer Verwaltungs- in eine Führungsposition aufgestiegen. Ihr Gehalt sei um rund 30 Prozent auf etwa 160.000 Schweizer Franken (171.000 Euro) angestiegen.
FIFA-Präsident Gianni Infantino weist diese Vorwürfe entschieden zurück, sie seien "kategorisch unwahr."
