Maximilian Wöber ist zurück im österreichischen Nationalteam. Nach längerer Verletzungspause steht der Verteidiger erstmals seit mehr als einem Jahr wieder im Aufgebot von Teamchef Ralf Rangnick. Sein bislang letztes Länderspiel absolvierte Wöber im Juni 2025.
Nun soll der 28-Jährige beim Start in die neue Saison der UEFA Nations League wieder eine Rolle spielen. Österreich empfängt am Donnerstag (20:45 Uhr) Israel in der Raiffeisen Arena in Linz. Nach einigen Veränderungen im Kader sieht Wöber vor allem eine Aufgabe: Das Team muss möglichst schnell wieder zu seiner gemeinsamen Identität finden.
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„Für uns geht es jetzt darum, die Grundprinzipien, die das Trainerteam vorgibt und die uns über die letzten Jahre ausgezeichnet haben, wieder neu zu verinnerlichen“, erklärte Wöber. Neben taktischen Abläufen gehe es auch darum, „dass wir als Team zusammenwachsen, dass wir eine gewisse Chemie herstellen und dass wir auch einfach diese positive Energie wieder im Team haben.“
Bewährte Spielidee als Basis
Die ÖFB-Auswahl bereitet sich derzeit in Windischgarsten auf den Nations-League-Auftakt vor. Nach der zweiten Trainingseinheit am Dienstag steht am Mittwoch das Abschlusstraining auf dem Programm.
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Trotz neuer Gesichter im Kader soll sich an der grundsätzlichen Ausrichtung wenig ändern. Rangnicks Mannschaft will weiterhin mit hoher Intensität auftreten und an jene Prinzipien anknüpfen, die in den vergangenen Jahren ein wesentlicher Bestandteil des österreichischen Spiels waren.
Wöber sieht deshalb auch keinen Grund, die Herangehensweise speziell auf Israel zuzuschneiden. „Unsere Grundidee ist klar: Wir wissen genau, wie wir aufzutreten haben, wie wir spielen wollen, und ich glaube, das ist auch gegnerunabhängig.“
Der Verteidiger gibt damit auch die Richtung für die kommenden Länderspiele vor: „Das wollen wir gegen alle durchziehen. Es gilt, jetzt wieder zu alter Stärke zu finden.“
Vier Spiele innerhalb von elf Tagen
Zum Auftakt wartet mit Israel ein Gegner, gegen den Österreich eine positive Bilanz aufweist. Von bisher 13 Duellen gewann das ÖFB-Team sechs, dazu kommen vier Unentschieden und drei Niederlagen. Das bislang letzte Aufeinandertreffen entschied Österreich im November 2021 in der WM-Qualifikation in Klagenfurt mit 4:2 für sich.

Viel Zeit zum Durchatmen bleibt Wöber und seinen Teamkollegen danach nicht. Bereits am Sonntag (18:00 Uhr) empfängt Österreich den Kosovo im Ernst-Happel-Stadion. Es folgen die Auswärtsspiele gegen Irland am 1. Oktober und den Kosovo am 4. Oktober.
Für Wöber beginnt damit nach langer Pause wieder der Länderspielalltag. Im Mittelpunkt steht für ihn weniger die eigene Rückkehr als die Entwicklung der gesamten Mannschaft. Zusammenhalt, Energie und die bewährte Spielidee sollen Österreich den Weg zurück zu alter Stärke weisen.
