Das habe er allerdings auch vor der missratenen WM 2018 in Russland gedacht. "Da hatten wir viele Weltmeister dabei, viele Confed-Cup-Sieger. Das hat uns am Ende nicht viel geholfen", sagte Kimmich. Im aktuellen Kader würden es aber viele Spieler zu schätzen wissen, "hier dabei zu sein". Alle hätten "extrem Bock auf Fußball".
Kimmich setzt große Hoffnungen in die aktuelle Generation. "Die Generation davor hat ausgezeichnet, dass sie über Jahre zusammengewachsen ist", sagte er mit Blick auf die Weltmeister von 2014. "Bei uns hatte ich in den letzten Jahren nicht so das Gefühl, dass etwas zusammengewachsen ist. Wir hatten nach den Turnieren immer einen Neustart."
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Vertrauen in junge Spieler als "Säulen"
Unabhängig vom Ausgang der WM in den USA, Mexiko und Kanada könne nun "eine Mannschaft zusammenwachsen, die sich über die nächsten Jahre entwickelt". Er habe "Vertrauen in die jungen Spieler, dass sie auch in zwei, drei Jahren noch da sind und eine feste Säule in der Mannschaft werden". Das habe man nach 2018 "nicht so hinbekommen, dass wir übernehmen und uns zu festen Säulen entwickeln konnten", stellte der 31-Jährige selbstkritisch fest. Die jungen Spieler wolle er auf diesem Weg "unterstützen".
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