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Kein Sieger in Istanbul: Fenerbahce und Lyon im Kampf um die CL-Quali

Lyons Niakhate und Fenerbahces Nene
Lyons Niakhate und Fenerbahces NeneCEM TEKKESINOGLU / ANADOLU / ANADOLU VIA AFP

Fenerbahce Istanbul und Olympique Lyon haben in der finalen Runde der Champions-League-Qualifikationen einen Vorteil im Hinspiel verpasst. Nachdem OL kurz vor der Pause durch den Ex-Leipziger Lois Openda in Führung gegangen war, glich Fener direkt nach Wiederanpfiff durch eine starke Einzelaktion von Mason Greenwood aus. 1:1 (0:1)-Unentschieden zwischen beiden Teams – die Entscheidung fällt nächsten Mittwoch (21 Uhr) in Lyon.

In einer Partie, in der man lange auf die erste gefährliche Aktion warten musste, setzte Fenerbahçe das erste Ausrufezeichen. Matteo Guendouzi brachte eine gute Flanke auf Vedat Muriqi, dessen Kopfball aber völlig misslingt.

Zum Match-Center: Fenerbahce Istanbul vs. Olympique Lyon

Spielernoten: Fenerbahce vs. Lyon
Spielernoten: Fenerbahce vs. LyonFlashscore

Nach einem grenzwertigen Foul von Milan Skriniar an Openda sorgte der belgische Stürmer selbst für die Antwort: Corentin Tolisso flankte im Fallen auf Openda, dessen Kopfball von Skriniar per Kopf verlängert wurde. Es war das Tor des Belgiers seit seinem Wechsel zu Lyon.

Kurz vor dem Pausenpfiff dann doppelte Aufregung. Muriqi kam im Strafraum zu Fall, das Publikum forderte Elfmeter, aber der Kontakt war zu wenig. Kurz darauf forderte Talisca nach einem Kontakt von Tolisso am Strafraumrand einen Strafstoß, doch Schiedsrichter Sven Jablonski blieb unbeeindruckt.

Greenwoods Geniestreich rettet Fener das Unentschieden

Nach der Pause glich Fenerbahce schnell durch eine starke Einzelaktion aus. Auf der linken Seite zog Kerem Aktürkoglu das Tempo an und verlagerte das Spiel auf Greenwood. Der Ex-Man-United-Star legte sich den Ball auf den linken Fuß und schlenzte ihn in den langen Winkel – 1:1.

OL suchte die sofortige Antwort: Weit vor dem Strafraum zog Openda nach innen und schoss flach ab – der Ball war nicht hart, aber (fast) perfekt platziert – Pfosten. Auch Fenerbahce suchte die Führung: Am Strafraumrand tanzte Talisca einen Verteidiger aus und versucht es ohne Erfolg mit einem Schlenzer.

In der Folge plätscherte das Spiel vor sich hin, dann reichte Fenerbahce beinahe eine Chance: Guendouzi zog im Zentrum an und spielte auf Nene. Mit einem Haken ließ dieser Ainsley Maitland-Niles stehen und schoss wuchtig. Der Ball klatschte an den Pfosten.

Keine Sieger am Dienstag

Auch auf den anderen beiden Plätzen konnte sich kein Team durchsetzen. In Zagreb traf Dinamo auf den norwegischen Vertreter Viking FK. Nach 2:0-Führung trennten sich die Teams mit 2:2 (2:2).

Zum Match-Center: Dinamo Zagreb vs. Viking FK

Ex-Augsburg- und Rapid-Wien-Angreifer Dion Beljo (6.) und Mateo Lisica (10.) besorgten die frühe Führung für die Gastgeber. Peter Christiansen (26.) verkürzte, Zlatko Tripic (39.) – in Deutschland für Greuther Fürth aktiv gewesen – egalisierte noch vor der Pause.

Komplett torlos lief das 0:0 zwischen Levski Sofia und AEK Athen ab. In einem komplett ausgeglichenen Spiel schaffte es kein Team auch nur 1 xG zu erzielen, die beste Chance hatten jedoch die Gäste.