Die siebte Runde der HLA Meisterliga brachte gleich mehrere deutliche Ergebnisse. Schwaz Handball Tirol feierte gegen MADx WAT Atzgersdorf einen beeindruckenden 39:20-Kantersieg und schob sich damit auf den zweiten Tabellenplatz. Auch die BT Füchse durften nach einem 33:27 gegen Bregenz Handball jubeln.
Für eine weitere bemerkenswerte Entwicklung sorgte der ALPLA HC Hard. Die Vorarlberger meldeten sich nach zwei Niederlagen mit einem 30:24-Heimerfolg gegen den HC Linz zurück und beendeten damit dessen Serie von vier Siegen in Folge.
Schwaz überrollt Atzgersdorf – Trainer Czech übt deutliche Kritik
Schwaz übernahm gegen Atzgersdorf früh die Initiative, konnte die Wiener zunächst aber nicht entscheidend abschütteln. Nach 19 Minuten lagen die Tiroler lediglich mit 12:10 voran. Anschließend erhöhten die Gastgeber das Tempo und erspielten sich bis zur 27. Minute eine 18:11-Führung.
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Mit einem 20:14 ging es in die Kabinen. Nach dem Seitenwechsel wurde die Begegnung endgültig zu einer klaren Angelegenheit. Schwaz zog rasch auf 28:16 davon und baute den Vorsprung bis zum Schlusspfiff auf 19 Treffer aus.
Trainer Christoph Jauernik zeigte sich vor allem mit der Konstanz seiner Mannschaft zufrieden. „Wir konnten uns den Vorsprung erarbeiten, konnten ohne Qualitätsverlust wechseln“, erklärte der Schwaz-Coach. Besonders erfreulich sei gewesen, dass sich sämtliche Spieler mit großem Einsatz eingebracht hätten.
Deutlich kritischer fiel die Analyse von Atzgersdorf-Trainer Andreas Czech aus. Während seine Mannschaft in der ersten Halbzeit noch ordentlich mitgehalten habe, sei nach der Pause nichts mehr gelungen. „Die zweite Halbzeit war peinlich“, fand Czech klare Worte.
Schwaz verbesserte sich mit dem 39:20-Erfolg auf Tabellenplatz zwei. Atzgersdorf wartet hingegen weiterhin auf den ersten Saisonsieg.

Hard beendet Linzer Erfolgslauf
Nach zwei Niederlagen in Folge durfte auch der ALPLA HC Hard wieder jubeln. Die Vorarlberger setzten sich gegen den zuletzt viermal siegreichen HC Linz AG mit 30:24 durch.
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Dabei erwischten zunächst die Gäste den besseren Start und gingen rasch mit 4:1 in Führung. Hard kämpfte sich jedoch zurück, stellte auf 5:5 und übernahm gegen Ende der ersten Halbzeit knapp die Kontrolle. Mit einer 15:14-Führung ging es in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel steigerten sich die Gastgeber vor allem in der Defensive. Nico Sager eröffnete die zweite Hälfte mit einem sehenswerten Fliegertor, ehe Hard seinen Vorsprung kontinuierlich ausbaute. In der 42. Minute führten die Vorarlberger bereits mit 22:17.
Linz fand trotz einer Auszeit kaum noch Lösungen gegen die kompakte Harder Abwehr. Die Hausherren zogen auf 27:21 davon und brachten den Vorsprung sicher über die Zeit.
Mit neun Treffern war Sager erneut der erfolgreichste Werfer der Vorarlberger. Für Hard bedeutete das 30:24 die Rückkehr auf die Siegerstraße, während die Linzer erstmals nach vier Erfolgen wieder eine Niederlage hinnehmen mussten.

BT Füchse bezwingen Bregenz
Einen gelungenen Heimauftritt legten auch die BT Füchse gegen Bregenz Handball hin. Die Steirer erwischten einen Traumstart und führten bereits nach knapp sechs Minuten mit 4:0.
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Die Gastgeber hielten den Druck aufrecht und erspielten sich bis zur Halbzeit eine komfortable 18:12-Führung. Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Füchse spielbestimmend und bauten ihren Vorsprung zwischenzeitlich auf neun Treffer aus.
Bregenz kämpfte sich in der Schlussphase zwar noch einmal heran, konnte den Heimsieg der Steirer aber nicht mehr gefährden. Am Ende stand ein verdienter 33:27-Erfolg.
Besonders zufrieden zeigte sich Füchse-Torhüter Jan Kroiss, der gegen seinen ehemaligen Verein antrat. „Heute sind wir super in der Abwehr gestanden und haben im Angriff unsere Chancen genutzt“, fasste er den Auftritt seiner Mannschaft zusammen.
Durch den Sieg verbesserten sich die BT Füchse auf Tabellenplatz neun. Bregenz liegt nach der Niederlage auf Rang sieben.
Auch international waren mehrere österreichische Klubs am Wochenende gefordert. Für den HC FIVERS WAT Margareten und den SC Ferlach setzte es im Europacup Niederlagen. Mit dem Förthof UHK Krems und den JAGS Vöslau standen am Sonntag zwei weitere heimische Vertreter im internationalen Einsatz.
