In der österreichischen Basketball Superliga bleiben die Bulls Kapfenberg und die Traiskirchen Lions das Maß der Dinge. Beide Mannschaften feierten in der fünften Runde souveräne Heimsiege und halten damit weiterhin bei einer makellosen Bilanz.
Während Titelverteidiger Kapfenberg die Klosterneuburg Dukes mit 96:75 bezwang, ließen die Lions den Kufstein Towers beim 79:52 keine Chance. Ebenfalls ungeschlagen sind die Swans Gmunden, die beim SKN St. Pölten nach einer spektakulären Aufholjagd mit 77:76 gewannen und damit auch ihr viertes Saisonspiel für sich entschieden.

Erfolgslauf ungebrochen
Die Bulls Kapfenberg stellten gegen die personell geschwächten Klosterneuburg Dukes früh die Weichen auf Sieg. Bereits nach dem ersten Viertel führten die Steirer mit 27:19 und bauten ihren Vorsprung im weiteren Spielverlauf kontinuierlich aus.
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Beim ungefährdeten 96:75-Erfolg überzeugte vor allem Jalen Cooper, der mit 21 Punkten und zehn Rebounds sein erstes Double-Double im Trikot des amtierenden Meisters verbuchte. Mit fünf Siegen aus den ersten fünf Spielen gelang Kapfenberg der beste Saisonstart seit 20 Jahren. „Wir haben von Beginn an unseren Game-Plan sehr gut exekutiert und dann den Vorsprung gut verwaltet“, zeigte sich Bulls-Trainer Klym Artamonov zufrieden. Besonders die Defensivleistung hob der Coach hervor.
Auch die Traiskirchen Lions bleiben auf Erfolgskurs. Gegen Liga-Neuling Kufstein feierten die Niederösterreicher einen deutlichen 79:52-Heimsieg. Nach einem zunächst ausgeglichenen Beginn sorgte ein starkes zweites Viertel (28:12) für klare Verhältnisse. Angeführt von Mikale Stevenson, der 20 Punkte erzielte, kontrollierten die Lions anschließend das Geschehen.
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„Vor allem im zweiten Viertel haben wir immer mehr Gas gegeben und im Endeffekt hat die Defensive dieses Spiel gewonnen“, analysierte Nationalteamspieler Erik Dietz. Kufstein-Pointguard Felix Angerbauer sah vor allem die Unterlegenheit beim Rebound als ausschlaggebend. Die Towers verloren dieses Duell mit 39:51.
Gmunden dreht Partie in Schlussminuten
Für besondere Spannung sorgte das Duell zwischen St. Pölten und den Swans Gmunden. Die Oberösterreicher lagen über weite Strecken zurück und mussten im Schlussviertel sogar einen zweistelligen Rückstand aufholen. Beim Stand von 54:64 schien St. Pölten bereits auf dem Weg zum Heimsieg. Doch die Mannschaft von Trainer Stefan Grassegger kämpfte sich zurück und drehte die Begegnung mit einem 11:3-Lauf in den letzten vier Minuten.
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Am Ende setzte sich Gmunden hauchdünn mit 77:76 durch. Chase Paar war mit 21 Punkten der erfolgreichste Werfer der Gäste. Die Swans gewannen trotz deutlicher Nachteile beim Rebound (26:41) und einer schwachen Freiwurfquote von lediglich 15 Treffern bei 26 Versuchen. Für Gmunden war es bereits der 16. Sieg in Folge gegen St. Pölten. Die Niederösterreicher mussten hingegen ihre zweite Saisonniederlage hinnehmen.
Eisenstadt und Oberwart feiern klare Auswärtssiege
Auch die beiden burgenländischen Vertreter durften in der fünften Runde jubeln. Die Eisenstadt Dragonz setzten sich bei BC Vienna mit 98:75 durch und verbesserten sich auf Tabellenplatz vier. Die Gäste dominierten von Beginn an und führten bereits zur Halbzeit mit 45:27. Überragender Akteur war Andrew Orr, der mit 32 Punkten, elf Rebounds und sechs Assists glänzte. Bei den Wienern überzeugte Michael Holton Jr. mit 26 Punkten. Die Mannschaft wartet nach fünf Saisonspielen allerdings weiterhin auf ihren ersten Erfolg.
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Ebenfalls erfolgreich waren die Gunners Oberwart, die bei den Eagles Graz mit 93:80 gewannen. Die Burgenländer legten mit einem 10:1-Lauf einen starken Start hin und führten nach dem ersten Viertel bereits mit 29:14. Victor Searls war mit 22 Punkten der beste Werfer der Gäste. „Unsere Defense beginnt zu greifen, aber wir haben noch einen weiten Weg vor uns“, erklärte Oberwart-Trainer Horst Leitner nach dem zweiten Saisonsieg seiner Mannschaft.
Aufseiten der Grazer erzielte Josiah Shackleford 23 Punkte und holte elf Rebounds. Cobie Barnes steuerte weitere 22 Zähler bei. Allerdings blieb die gesamte Grazer Ersatzbank ohne Punkt.
