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Austria will Fehlstart vergessen: Beitar Jerusalem wartet in Conference-League-Quali

Für die Austria war der FK Liepāja erst die erste Hürde auf dem Weg in die Conference League.
Für die Austria war der FK Liepāja erst die erste Hürde auf dem Weg in die Conference League.Wiktoria Osuch / Alamy / Profimedia

Nach dem missglückten Bundesliga-Auftakt wartet auf den FK Austria Wien die nächste internationale Aufgabe. Im Hinspiel der dritten Qualifikationsrunde zur UEFA Conference League treffen die Veilchen in Rumänien auf Beitar Jerusalem.

Die Wiener Austria möchte den Fehlstart in die Bundesliga schnell vergessen machen. Nach der 0:3-Niederlage gegen den WAC gastieren die Veilchen am Donnerstag um 19:30 Uhr im rumänischen Ploiești, wo Beitar Jerusalem aufgrund der aktuellen Lage in Israel seine Europacup-Heimspiele austrägt. Mit einem Sieg soll der Grundstein für den Einzug ins Play-off der Conference League gelegt werden.

Zum Matchcenter: Beitar Jerusalem - Austria Wien

 

 

Überraschung gegen AEK Larnaka

Trainer Stephan Helm sieht internationale Spiele als besondere Chance für seine Mannschaft. „Internationale Spiele haben immer einen ganz anderen Flair als das Tagesgeschäft und bieten jedem einzelnen Spieler und dem gesamten Verein die Möglichkeit, sich zu zeigen“, sagte der Austria-Coach vor der Abreise. Nach der Niederlage gegen den Wolfsberger AC habe das Team die Leistung kritisch analysiert: „Wir haben oft zu ungenau gespielt und in einzelnen Situationen – vor allem bei den Gegentoren – nicht konsequent genug verteidigt.

Mit Beitar Jerusalem wartet allerdings ein Gegner, der bereits in der vergangenen Runde für Aufsehen gesorgt hat. Die Israelis warfen den Europa-League-Achtelfinalisten der Vorsaison AEK Larnaka im Elfmeterschießen aus dem Wettbewerb. In der vergangenen Meisterschaft belegte Beitar mit nur drei Punkten Rückstand auf Meister Hapoel Beer Sheva den zweiten Platz. Die neue Ligasaison in Israel beginnt erst am 22. August.

 

In der vergangenen Saison kickte Shon Weissman noch in Österreich.
In der vergangenen Saison kickte Shon Weissman noch in Österreich.ČTK / imago sportfotodienst / Lukas Biereder

 

Mit Shon Weissman wartet im Angriff von Beitar Jerusalem ein in Österreich bestens bekannter Stürmer. Der ehemalige Torschützenkönig der Bundesliga kehrte im Sommer von Blau-Weiß Linz in seine Heimat zurück und soll gegen die Austria für Torgefahr sorgen. Rund 4.000 israelische Fans werden ihre Mannschaft in Ploiești unterstützen und für eine stimmungsvolle Kulisse sorgen.

Helm erwartet eine andere Herausforderung als zuletzt gegen den WAC: „Beitar ist eine Mannschaft, die in Ballbesitz sehr kombinativ und mutig auftritt und gleichzeitig sehr aggressiv gegen den Ball agiert. Darauf werden wir uns einstellen. Wir müssen eine gute Mischung finden und sehr klar in unseren Aktionen sein.

 

Die letzten Spiele der Wiener Austria.
Die letzten Spiele der Wiener Austria.Flashscore

 

Dragović zurück, Eggestein fehlt

Personell kann die Austria wieder auf Abwehrchef Aleksandar Dragović zurückgreifen, der nach überstandener Gehirnerschütterung in den Kader zurückkehrt. Verzichten müssen die Wiener hingegen auf Johannes Eggestein. Der deutsche Angreifer, der in dieser Saison bereits drei Tore erzielt hat, fällt angeschlagen aus. Nicht zur Verfügung stehen außerdem Philipp Wiesinger sowie die Langzeitverletzten Noah Botić und Manprit Sarkaria.

Trotz der schwierigen Aufgabe geht die Austria selbstbewusst in das Duell. Die Veilchen setzten sich in der vergangenen Qualifikationsrunde gegen Liepāja durch und wollen nun den nächsten Schritt in Richtung Ligaphase machen. Das Rückspiel gegen Beitar findet eine Woche später in Wien statt. Der Sieger des Duells trifft im Play-off auf Sporting Braga oder Dinamo Minsk.