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ADMIRAL Frauen Bundesliga: Austria und Rapid vor erstem Wiener Derby

Die ADMIRAL Frauen Bundesliga fiebert dem ersten Wiener Derby entgegen
Die ADMIRAL Frauen Bundesliga fiebert dem ersten Wiener Derby entgegenChristian Müller / APA-Images / APA-Images via AFP / Profimedia

Die ADMIRAL Frauen Bundesliga geht mit zwei Schlagerspielen in die Länderspielpause. Austria und Rapid bestreiten am Sonntag das erste Wiener Derby der Ligageschichte. Kurz darauf fordert Sturm Graz Tabellenführer St. Pölten.

Die neunte Runde der ADMIRAL Frauen Bundesliga hat gleich zwei besondere Duelle zu bieten. Am Sonntag (13:00 Uhr) treffen Austria Wien und Rapid erstmals in der höchsten österreichischen Frauen-Spielklasse aufeinander. Nur eine Stunde später steigt in der NV Arena das Spitzenspiel zwischen Tabellenführer SKN St. Pölten und Verfolger Sturm Graz.

LASK empfängt punkteloses Schlusslicht

Den Anfang des Spieltags machen am Samstag der LASK und Schlusslicht SPG Südburgenland/TSV Hartberg. Die Linzerinnen gehen mit Rückenwind in die Partie. Dank eines Auswärtserfolgs bei der Vienna kletterte der LASK zuletzt auf Rang sechs und führt damit die zweite Tabellenhälfte an.

Zum Match-Center: LASK vs. SPG Südburgenland/TSV Hartberg

Die Gäste warten hingegen weiterhin auf ihren ersten Saisonsieg. Auch die Bilanz der Vorsaison spricht für den LASK: Alle drei direkten Duelle gingen mit 2:0, 1:0 und 2:0 an die Oberösterreicherinnen.

 

ADMIRAL Frauen Bundesliga: Alle Spiele der 9. Runde im Überblick
ADMIRAL Frauen Bundesliga: Alle Spiele der 9. Runde im ÜberblickFlashscore

 

Formstarke Vorarlbergerinnen brennen auf Revanche gegen Blau-Weiß

Zeitgleich empfängt Altach FC Blau-Weiß Linz/Kleinmünchen.

Zum Match-Center: SCR Altach vs. FC Blau-Weiß Linz/Kleinmünchen

Die Vorarlbergerinnen gehören aktuell zu den formstärksten Teams der Liga und sammelten aus den vergangenen fünf Spielen 13 Punkte. Blau-Weiß liegt dagegen nur zwei Zähler vor dem Abstiegsplatz.

Interimstrainer Ganster vor Debüt

Um 17:00 Uhr empfängt RB Salzburg die First Vienna. Bei den Döblingerinnen gab es unter der Woche eine Veränderung auf der Trainerbank. Nach der Trennung von Denny Krcmarek übernimmt Co-Trainer Peter Ganster bis zur Winterpause interimistisch.

Zum Match-Center: RB Salzburg vs. First Vienna FC 1894

Auch sportlich könnte die Partie für die Vienna richtungsweisend sein. Salzburg liegt als Fünfter drei Punkte vor den siebtplatzierten Wienerinnen. Mit einem Auswärtserfolg könnte die Vienna daher nach Punkten gleichziehen.

Beim letzten Duell in Salzburg gab es ein 1:1. Die damaligen Torschützinnen Anna Osl und Sara Grabovac werden bei der Neuauflage allerdings beide verletzungsbedingt fehlen.

Premiere in Favoriten

Am Sonntag richtet sich der Blick zunächst nach Favoriten. Um 13:00 Uhr steigt dort erstmals ein Wiener Derby zwischen Austria und Rapid in der ADMIRAL Frauen Bundesliga.

Zum Match-Center: Austria Wien vs. Rapid Wien 

Die Ausgangslage spricht für die Gastgeberinnen. Die Austria geht als amtierender Meister und Tabellendritter in das Duell, während Aufsteiger Rapid mit sechs Punkten auf Rang acht liegt. Die Hütteldorferinnen feierten erst vor wenigen Wochen gegen den LASK ihren historischen ersten Sieg in der Bundesliga.

Für die Veilchen wartet vor dem Derby allerdings noch eine zusätzliche Belastung. Am Donnerstag empfängt die Austria bei ihrer Heim-Premiere in der Ligaphase der UEFA Women’s Champions League Inter Mailand in der Generali Arena. Nur drei Tage später folgt bereits das Prestigeduell mit Rapid.

 

ADMIRAL Frauen Bundesliga: Aktueller Tabellenstand vor Runde 9
ADMIRAL Frauen Bundesliga: Aktueller Tabellenstand vor Runde 9Flashscore

 

Gipfeltreffen in der NV Arena

Den sportlichen Höhepunkt im Kampf um die Tabellenführung gibt es unmittelbar danach. St. Pölten empfängt am Sonntag um 14:00 Uhr Sturm Graz. Erst in der vergangenen Runde übernahmen die Niederösterreicherinnen die Tabellenführung von den Steirerinnen.

Zum Match-Center: SKN St. Pölten vs. SK Sturm Graz

Zwei Punkte trennen die beiden Teams. Mit einem Auswärtssieg könnte Sturm daher unmittelbar vor der Länderspielpause wieder auf Platz eins springen. Die Bilanz der vergangenen Saison spricht allerdings deutlich für den SKN. Alle vier Begegnungen im Grunddurchgang und in der Meistergruppe gingen an St. Pölten.

Besonderes Augenmerk liegt auch auf zwei der besten Torschützinnen der bisherigen Saison. Sturms Brigitta Pulins hält bei sieben Treffern, St. Pöltens Alma Aagaard folgt mit sechs Toren. Für beide Mannschaften ist es zudem die Rückkehr auf die nationale Bühne, nachdem ihre internationale Saison im UEFA Women’s Europa Cup unter der Woche zu Ende gegangen ist.

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