Carrick, der erst vor fünf Monaten nach einer erfolgreichen Interimsphase zum Cheftrainer ernannt worden war, lenkte den Blick auf das große Ganze. "Die Situation, in der wir uns als Fußballverein befinden, ist das, was mir am meisten am Herzen liegt. Es geht nicht um mich", betonte der Ex-Profi. Er akzeptiere zudem seinen "Anteil an der Situation. Ich verstehe die Situation vollkommen. Ehrlich gesagt erwarte ich nichts Bestimmtes. Ich mache ganz normal weiter."
Zum Match-Center: Manchester United vs. AFC Bournemouth
Die positiven Reaktionen der Fans in seine Richtung rührten Carrick. "Für mich geht es jetzt darum, das erst einmal zu verarbeiten. Die Emotionen am Ende des Spiels waren etwas, das ich so bisher noch nicht wirklich erlebt habe", sagte der frühere Mittelfeldspieler, der als Profi 464 Pflichtspiele für United bestritten hatte: "Die Verbundenheit und Wertschätzung der Fans zu spüren, bedeutet mir sehr viel. Ich nehme das wahr und weiß es sehr zu schätzen."
Nagelsmann und Hürzeler Kandidaten für die Nachfolge
Auch Carrick ist es jedoch nicht gelungen, den steilen Niedergang des großen Klubs nach dem Abgang des Erfolgstrainers Alex Ferguson im Jahr 2013 aufzuhalten. Die Klatsche gegen Bournemouth und den deutschen Teammanager Marco Rose war das achte Pflichtspiel in Folge ohne Sieg, United erlebt den schlechtesten Saisonstart seiner Premier-League-Geschichte.
Als mögliche Carrick-Nachfolger waren jüngst unter anderem Ex-Bundestrainer Julian Nagelsmann, Antonio Conte und Fabian Hürzeler genannt worden. Laut Guardian soll der frühere Newcastle-Coach Eddie Howe der Wunschkandidat von Uniteds Sportchef Jason Wilcox sein.
