Bundesliga Top XI – 7. Spieltag

Torhüter
Karl Hein (7,8)
Werder Bremen durfte sich am siebten Spieltag über einen wichtigen Auswärtssieg freuen. Beim 3:2 gegen den 1. FSV Mainz 05 mussten die Grün-Weißen zwar zweimal einen Gegentreffer hinnehmen, brachten die drei Punkte aber dennoch über die Zeit. Damit ist Werder bereits seit sechs Bundesliga-Spielen ungeschlagen – die längste Serie seit dem Saisonende 2024/25. Karl Hein komplettiert die Top XI als bester Torhüter der Auswahl.

Abwehr
Ramy Bensebaini (8,3)
Borussia Dortmund setzte sich im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt mit 1:0 durch und hielt damit die Null. Ramy Bensebaini gehörte zu den Defensivspielern, die ihren Anteil am knappen Erfolg hatten. In einer Partie, in der der BVB lange auf den entscheidenden Treffer warten musste, war die defensive Stabilität ein wichtiger Faktor. Bensebaini trug dafür unter anderem mit elf von zweölf gewonnen Zweikämpfen und acht klärenden Aktionen bei.
Luka Lochoshvili (8,3)
Luka Lochoshvili war beim 0:0 des 1. FC Köln gegen FC Schalke 04 einer der auffälligsten Akteure. Der Innenverteidiger überzeugte vor allem durch seine Zweikampfstärke und seine Sicherheit am Ball. 13 seiner 17 Zweikämpfe gewann er, dazu brachte er 94 Prozent seiner Pässe zum Mitspieler und verzeichnete 115 Ballkontakte.

Dayot Upamecano (8,4)
Dayot Upamecano brachte den FC Bayern München beim 3:1-Auswärtssieg gegen den SC Freiburg bereits in der 16. Minute in Führung. Der Innenverteidiger verwertete die Vorarbeit von Michael Olise in Stürmermanier und legte damit den Grundstein für den Erfolg des Rekordmeisters. Neben seinem Treffer überzeugte der Franzose mit seiner Defensivarbeit und seiner Ballsicherheit. Die Note 8,4 macht ihn zu einem der bestbewerteten Verteidiger des Spieltags.
Benjamin Henrichs (8,4)
RB Leipzig feierte gegen Aufsteiger SV Elversberg einen deutlichen 4:0-Heimsieg. Benjamin Henrichs gehörte zu einer Leipziger Defensive, die ohne Gegentor blieb und gewann dabei die meisten Zweikämpfe (11) auf dem Platz. Die Sachsen steigerten sich nach einer torlosen ersten Hälfte und machten in der zweiten Halbzeit alles klar.
Mittelfeld
Wael Mohya (9,1)
Borussia Mönchengladbach gelang am Freitagabend ein wichtiger 3:2-Auswärtssieg beim VfB Stuttgart. Wael Mohya setzte dabei ein Ausrufezeichen: Der junge Offensivspieler traf in der 66. Minute zum zwischenzeitlichen 3:1 und brachte die Fohlen damit auf Kurs zum Dreier. Zuvor hatte er bereits den Führungstreffer durch Machino aufgelegt. Mit nur 26 Ballkontakten brachte er es auf einen Expected-Goals-Wert von 1,04 und verdiente sich die Note 9,1.

Isak Jóhannesson (8,2)
Der 1. FC Köln musste sich gegen Schalke 04 mit einem torlosen Remis begnügen. Isak Johannesson glänzte dabei im Mittelfeld und brachte unter anderem 19 von 22 Pässen im finalen Drittel an den Mann.
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Anthony Caci (9,1)
An Anthony Caci lag es jedenfalls nicht, dass der FSV Mainz 05 eine bittere Heimniederlage gegen Werder hinnehmen musste. Der Franzose leitete zweifach ein mögliches Comeback ein: In der 33. Minute traf er zum 1:2-Anschluss, nach der Pause bereitete er den Anschluss zum 2:3 durch Jae-Sung Lee vor. Am Ende reichte es für Mainz nicht zu einem Punktgewinn.
Angriff
Romulo (9,1)
RB Leipzig ließ gegen die SV Elversberg nach einer torlosen ersten Halbzeit die Muskeln spielen und gewann am Ende mit 4:0. Romulo war dabei einer der entscheidenden Akteure. Der Angreifer erhöhte in der 66. Minute auf 2:0 und legte in der Nachspielzeit seinen zweiten Treffer des Tages nach.
Andrej Kramaric (8,2)
Nachdem Andrej Kramaric unter der Woche beim 3:0 gegen Olympique Lyon bereits mit einem Treffer und zwei Vorlagen geglänzt hatte, legte er beim 3:0 gegen Bayer Leverkusen nach. Sein verwandelter Elfmeter in der 79. Minute war nicht nur das 1:0 für die TSG Hoffenheim, sondern auch das 1000. Bundesliga-Tor der TSG Hoffenheim. Schon beim 500. Treffer des Vereins im Februar 2018 hatte Kramarić selbst getroffen.
Der Treffer war auch persönlich ein Befreiungsschlag: In seinen ersten fünf Bundesliga-Einsätzen der Saison war dem 35-Jährigen kein Tor gelungen. Nach schwierigen Monaten und einem Leistenbruch im Anschluss an die Weltmeisterschaft scheint der Kroate nun wieder in Schwung zu kommen. Gegen Leverkusen bereitete er in der Schlussphase außerdem den Treffer von Alexander Prass vor und war auch am dritten Treffer mit einem Geistesblitz an die Latte beteiligt.
Michael Olise (9,4)
Der herausragende Spieler des siebten Spieltags heißt Michael Olise. In Freiburg war der 24-Jährige einmal mehr der größte Gefahrenherd für einen Gegner der Bayern. Olise setzte in der Nachspielzeit mit seinem "non-chalanten" Abschluss den Schlusspunkt, zuvor hatte er bereits das Tor von Upamecano aufgelegt.

