Die Gastgeber übernahmen in der Anfangsphase das Kommando und gaben in der ersten Halbzeit insgesamt 14 Torschüsse ab – Liga-Höchstwert in dieser Saison. Bereits in der ersten Minute prüfte James McAtee Coventrys Keeper Carl Rushworth mit einem Distanzschuss. Aber auch die Gäste erarbeiteten sich Chancen auf ihr erstes Premier-League-Tor seit einem Vierteljahrhundert: Jack Rudoni zielte aus der Distanz zu hoch, während ein Versuch von Brandon Thomas-Asante bei Matz Sels landete.
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Auf der Gegenseite versuchten es Dan Ndoye und Neco Williams ebenfalls aus der Fernzone, ehe Liam Delap kurz vor der Pause die beste Gelegenheit zur Führung vergebe: Sein Schlenzer strich knapp am kurzen Pfosten vorbei, sodass es torlos in die Kabinen ging.
Zehn Minuten nach Wiederanpfiff gelang Coventry schließlich der Durchbruch – und das auf ungewöhnliche Weise: Torhüter Rushworth schlug einen präzisen langen Ball auf den Flügel zu Jay Dasilva. Dieser drang in den Strafraum ein, schob den Ball an Sels vorbei und erzielte den historischen Treffer für die "Sky Blues".
Lampard darf jubeln
Nottingham tat sich in der Folge schwer, auf den Rückstand zu antworten. Einzig der eingewechselte Igor Jesus sorgte noch einmal für Gefahr: Nach feinem Zuspiel von Morgan Gibbs-White überlupfte der Brasilianer Torwart Rushworth, doch Bobby Thomas klärte den Ball in letzter Sekunde akrobatisch auf der Linie. In der Schlussphase jubelte Jesus dann doch noch über einen vermeintlichen Treffer aus kurzer Distanz, der Schiedsrichter erkannte das Tor wegen eines vorherigen Fouls an Caleb Yirenkyi jedoch ab.

Am Ende brachte die Elf von Frank Lampard den knappen Vorsprung über die Zeit und feierte einen eminent wichtigen Auswärtssieg. Während Coventry damit Selbstvertrauen tankt, muss Nottingham Forest nach zuvor drei ungeschlagenen Partien eine bittere Heimniederlage in die Länderspielpause mitnehmen. Für Coach Oliver Glasner setzt sich zudem eine persönliche Serie fort: Er wartet nun seit fünf Premier-League-Spielen auf einen Sieg gegen einen Aufsteiger.
