Der Prozess könnte sich zu Beginn noch etwas hinziehen, da die Vereine erst sämtliche Regularien für den Transfer des erst 16-jährigen Offensivtalents klären müssen. Trotz des Intesses zahlreicher europäischer Schwergewichte hat sich Gabriel jedoch klar für Real Madrid entschieden. Aus seinem Umfeld heißt es, dass die Madrilenen sein absoluter Traumverein seien und er dort die besten Chancen sieht, seine ambitionierten Ziele zu erreichen.
Besonders der FC Barcelona galt als ernsthafter Konkurrent: Sportdirektor Deco führte persönliche Gespräche mit Gabriels Umfeld, um ihn von einem Wechsel nach Katalonien zu überzeugen. Am Ende gab jedoch der ausdrückliche Wunsch des Spielers den Ausschlag zugunsten der Hauptstädter.
Manchester United prüft Rechtsmittel
Auch Paris Saint-Germain und der FC Bayern München verhandelten mit seinen Vertretern, doch Real Madrid wusste bereits seit geraumer Zeit um seine Pole-Position. Maßgeblich an dem Deal beteiligt war Reals Chefscout Juni Calafat, der frühzeitig enge Beziehungen aufbaute und den Transfer vorbereitete
Nun geht es final darum, die administrativen Hürden zu nehmen und die Ausbildungsentschädigung mit Manchester United zu regeln. Die "Red Devils" dürften rechtliche Schritte prüfen, um ihre Interessen zu wahren, da der Klub eines seiner größten Versprechen zu verlieren droht, ohne eine marktübliche Ablösesumme zu kassieren.
Madrid strebt derweil eine einvernehmliche Lösung an, um den Konflikt beizulegen. United wird zwar eine Entschädigung zustehen, diese dürfte jedoch deutlich unter dem eigentlichen Marktwert des Top-Talents liegen. Gabriel selbst hat sich in Madrid bereits eingelebt und absolviert dort erste Trainingseinheiten, während er auf den finalen Vollzug wartet.
