Während die andere Hälfte der Akteure erst in der Pressekonferenz bekanntgegeben wurde, durften sich 13 Nominierte über spezielle Videos freuen. Gegen 7 Uhr machte Joshua Kimmich den Anfang, gefolgt von Deniz Undav, Nico Schlotterbeck, Kai Havertz und Jamal Musiala, ehe es dann später spannend wurde und auch die Teilnahme von Nadiem Amiri, Jamie Leweling, Nathaniel Brown, Aleksander Pavlovic, David Raum, Maxi Beier und Leon Goretzka offiziell gemacht wurde.
Der komplette Kader in der Übersicht:
Tor: Manuel Neuer, Oliver Baumann, Alexander Nübel
Abwehr: Nathaniel Brown, Nico Schlotterbeck, Waldemar Anton, Antonio Rüdiger, Jonathan Tah, Malick Thiaw, David Raum
Mittelfeld: Joshua Kimmich, Jamal Musiala, Nadiem Amiri, Aleksander Pavlovic, Jamie Leweling, Leon Goretzka, Pascal Groß, Lennart Karl, Felix Nmecha, Angelo Stiller, Florian Wirtz
Sturm: Kai Havertz, Deniz Undav, Leroy Sane, Nick Woltemade, Maxi Beier
Neuer als klare Nummer 1 - Baumann "Weltklasse 1b-Lösung"
Die erste Frage, die im Raum stand im Anschluss an die Verkündung des Kaders war das Thema um Manuel Neuer. Hier sprach sich Nagelsmann klar dafür aus, dass er mit Manuel Neuer als Nummer 1 "planen" wird. Die Rückkehr erklärte der Bundestrainer anhand vieler Faktoren, es habe viele Gespräche gegeben, lobte ihn als Spieler mit "großer Aura", bezeichnete Oliver Baumann hingegen als "Weltklasse 1b-Lösung." Jonas Urbig wird hingegen mit in die USA reisen, ist jedoch kein offizielles Mitglied des Kaders, solle im Training aber als Entlastung wirken und mit seiner "Persönlichkeit" dem Team gut tun.
Über Jamal Musiala hatte Nagelsmann nur positive Worte, selbst bei "95 Prozent" sei er ein Akteur, der "Spiele entscheiden" könne. Gleiches gilt für Felix Nmecha, der ebenfalls im Vorfeld unter seiner Verletzung litt, der laut ihm ein "Top-Spieler" sei, der "alles mitbringt."
Die ausstehende Nominierung von Said El Mala wäre eine schwierige Entscheidung gewesen, jedoch gab er beim Spielertypen des Kölner für diese WM Maximilian Beier den Vorzug, Matthias Ginter, der ebenfalls nicht mit von der Partie ist wäre eine "schwierige Entscheidung gewesen", jedoch habe sich der Freiburg-Abwehrchef "nichts vorzuwerfen."
