Gute Ausgangslage, aber kein Grund zur Nachlässigkeit
Rapid geht mit einem Zwei-Tore-Vorsprung in das Rückspiel gegen den FC Santa Coloma. Nach dem 3:1-Erfolg im Estadi Nacional wollen die Wiener den Einzug in die nächste Qualifikationsrunde nun vor heimischem Publikum perfekt machen.
Santa Coloma zählt zwar nicht zu den großen Namen des europäischen Fußballs, hat sich in den vergangenen Jahren aber mehrfach als unangenehmer Gegner erwiesen. In der Saison 2023/24 erreichte der andorranische Rekordmeister die dritte Qualifikationsrunde der Conference League und schaltete unter anderem Sutjeska Niksic aus, ehe gegen AZ Alkmaar Endstation war.
Auch in der vergangenen Europacup-Saison sorgten die Andorraner für Aufsehen. Sie warfen Borac Banja Luka aus dem Bewerb und feierten dabei auswärts einen überraschenden 4:1-Erfolg. Insgesamt ist Santa Coloma seit mehreren Europacup-Auswärtsspielen ungeschlagen.
Rapid will negative Heimserie beenden
Trotz der komfortablen Ausgangslage hat Rapid im eigenen Stadion noch eine offene Rechnung zu begleichen. Die Hütteldorfer verloren ihre letzten drei Heimspiele in der Conference League gegen Fiorentina (0:3), Universitatea Craiova (0:1) und Omonia Nikosia (0:1). Dabei gelang ihnen kein einziger Treffer.

Eine derartige Negativserie ist für Rapid ungewöhnlich. Vor den drei Niederlagen hatte der Klub seit dem überraschenden Aus gegen den FC Vaduz im August 2022 acht seiner 13 Europacup-Heimspiele gewonnen und lediglich das Viertelfinal-Rückspiel gegen Djurgarden verloren.
Trainer Johannes Hoff Throup erwartet trotz des Vorsprungs eine konzentrierte Leistung seiner Mannschaft und warnt davor, den Gegner zu unterschätzen. Die Partie wird am Mittwoch um 20:30 Uhr live in ORF 1 übertragen.
